Brandschaden

Brandschaden an Ihrem Gebäude oder Ihrer Wohnung

Wir helfen Ihnen bei der Begutachtung und Bewertung von einem Brandschaden an Ihrem Gebäude oder Ihrer Wohnung.

Kaum etwas ist so zerstörerisch wie Feuer!

Kein Wunder, dass die Betroffenen nach einem Brandschaden erst einmal „schwarz sehen“. Umso wichtiger ist es bei der Begutachtung und Bewertung des Brandschadens erfahrene Fachleute vor Ort zu haben.

Bei einem Brandschaden ist es von elementarer Bedeutung die richtigen Sofort- und Erstmaßnahmen einzuleiten. Nur wenn die richtigen Sofort- und Erstmaßnahmen schnellstmöglich durchgeführt werden, können schwerwiegende Folgen von Brandschäden vermindert werden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Großbrand oder einen Wohnungsbrand, um ein großes Bürogebäude oder um einen Gewerbe- bzw. Industriebtrieb mit Maschinen- und Produktionsanlagen handelt.

Sofort- und Erstmaßnahmen nach einem Brandschaden

Gelöscht ist nicht gerettet!

Ist ein Feuer gelöscht, ist seine Zerstörungskraft keineswegs gebannt. Durch den Abbrand von Kunststoffen können z.B. Salzsäuregase entstehen, die in Verbindung mit Löschwasser kondensieren und schon nach wenigen Stunden sichtbare Korrosionen auf Metalloberflächen hinterlassen. Hält die Feuchtigkeit an, können sich Schimmelpilze entwickeln, Bakterien einnisten. Diese zerstören allmählich dass was das Feuer übrig gelassen hat. Deshalb sollten Sie schnell handeln.

Wie, das wissen wir!


Die wichtigsten Erstmaßnahmen nach einem Brandschaden:

  • Alle elektronischen Geräte sowie die Hauptsicherung abschalten
  • Einsturzgefährdete Gebäudeschäden absichern
  • Verbliebene Rauchgase ins Freie ableiten (Öffnen von Fenstern, Außentüren, Rauchabzugsklappen etc.).
  • Nicht betroffene Bereiche gegen Rußverschleppung abschotten
  • Abflüsse und Kanalöffnungen vor schadstoffhaltigen Flüssigkeiten verschließen
  • Löschwasserrückstände abpumpen oder absaugen und fachgerecht entsorgen
  • Durchfeuchtete Einrichtungsgegenstände (Möbel, Vorhänge, Bodenbeläge etc.) bzw. Inventar entfernen
  • Dokumente und Akten bergen, inventarisieren, ggf. einfrieren oder sofort die Trocknung / Gefriertrocknung veranlassen
  • Im gewerblichen Umfeld Maschinen, Inventar und Geräte in gesicherte Bereiche verlagern
  • Korrosionsfortschritt stoppen: Luftfeuchtigkeit unter 40% senken, ggf. Luftentfeuchter aufstellen und bei Maschinen- und Produktionsanlagen Korrosionsschutzmittel auftragen
  • Datenrettung vorsehen / einleiten
  • Zustand und Schadensverlauf genau dokumentieren
  • Versicherungen informieren
  • Folgemaßnahmen einleiten
    u.a.

Nach einem Brandschaden ist es wichtig folgerichtig zu agieren statt zu reagieren!

Um das Schadensausmaß nach einem Brandschaden zu begrenzen, kommt es nicht nur darauf an, Erstmaßnahmen „sofort“ durchzuführen. Sondern vor allem auf die richtige Reihenfolge kommt es jetzt an. Nur so können unnötige Folgeschäden und kostspielige „Umwege“ bei der Brandschadensanierung verhindert werden. Wir verschaffen uns sehr schnell den Überblick, um entscheiden zu können, wie, und in welcher Reihenfolge zu handeln ist!

Einerlei ob Küchenbrand oder Großbrand.

Nur durch folgerichtiges Agieren ist es möglich teure Folgeschäden deutlich Einzugrenzen.

Erst stabilisieren, dann planen und sanieren!

Sobald die Umgebungsbedingungen stabilisiert sind und der Schadenfortschritt durch Erstmaßnahmen eingedämmt ist sollte umgehend mit der fachgerechten Entschuttung, d.h. Entsorgung von Russ und Brandschutt sowie der Gebäudesanierung begonnen werden. Aufräumen klingt harmlos, ist es aber bei der heutigen Material- und Schadstoffvielfalt nach einem Brand in der Regel nicht.

In Gewerbe- und Industriebetrieben müssen Maschinen- und Produktionsanlagen sowie Elektronik mit höchster Priorität von Brandschutt und Löschwasserresten befreit werden. Zur Eingrenzung von teuren Folgeschäden solten wenn irgend möglich Maschinen- und Produktionsanlagen schnellstens aus der kontaminierten Zone geholt und abtransportiert werden.

Der Schadenstopp durch fachgerechte Erstmaßnahmen verhilft auch zu einem gewissen Zeitfenster, in dem ein Sanierungsplan sowie eine Kostenübersicht erstellt werden kann. Das kann bei  Maschinen- und Produktionsanlagen sehr komplex werden, zumal mit der meist einhergehenden Betriebsunterbrechung die Entscheidungen eine größere finanzielle Dimension erhalten. Häufig fungiert der Projektleiter des Schadensanierers als Kommunikationschnittstelle zwischen Versicherung, Sachverständigen und dem Geschädigten, der schlussendlich den Sanierungsauftrag erteilen muß.

Sobald der Auftrag frei gegeben ist, werden zunächst rußgeschädigte Gebäudeteile dekontaminiert und Einrichtungen von uns entfernt, gereinigt, saniert und wieder an Ort und Stelle gebracht, wo zwischenzeitlich der Brandgeruch entfernt wurde. Parallel beginnen wir damit, das Gebäude in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dazu koordiniert alle nötigen Gewerke – von Malern und Tapezierern über Sanitär- und Heizungsinstallateure bis hin zu Elektrikern.

Bei Maschinen- und Produktionsanlagen sowie Elektronik gilt es Betriebsunterbrechungen bzw. Produktionsausfall zu minimieren. Hier müssen  schnell die richtigen Spezialisten zum Einsatz kommen. Diese müssen dabei die Anforderungen der Gebäude- und Sachversicherer bezüglich Transparenz und Bedingungen erfüllen.

Sanieren geht vor investieren
Wie gravierend ein Brandschaden auch ausfällt, es ist in der Regel immer günstiger und schneller zu sanieren als neu zu bauen oder in neue Maschinen- und Produktionsanlegen sowie Elektronik zu investieren.

Bei Brandschaden kommt es auf Fachkenntnis und Koordination an.

Selbst bei einem scheinbar überschaubaren Zimmerbrand, ein Brandschaden ist und bleibt eine komplexe Aufgabenstellung und es sind vielschichtige Fachkenntnisse gefragt. Es ist unbedingt notwendig erfahrene Projektleiter einzusetzen, die mit der Materie und auch allen Sicherheitsrisiken vertraut sind. Erst wenn wir die wichtigen Fakten, ob bei der Gebäudestatik und Bausubstanz oder bei Maschinen- und Produktionsanlagen sowie Elektronik die Details der Schadenaufnahme kennen, kann ein Sanierungskonzept vorgeschlagen und ein Angebot ausgearbeitet werden. Ein wichtiges Element des Sanierungsplanes ist die Koordination aus einer Hand.

Nach einem Brandschaden geht es um mehr als aufräumen: Entschuttung und Entsorgung.

Bei einem Brandschaden wird nicht nur alles was dem Feuer in die Quere kommt zerstört. Ein Brand hinterlässt auch Folgeschäden in Form von Brandgeruch und Brandrückständen, z.B. angebranntes, verrußtes oder verkoktes Inventar, Maschinen und Elektronik, Kabel oder Bauschutt, die durch Ruß und andere Brandfolgeprodukte zerstört, kontaminiert oder nur verschmutzt sind.

Nach einem Brandschaden wird nicht nur das Inventar oder die Elektrikinstallationen ausgelagert bzw. entsorgt, sondern in der Regel erfolgt auch für das Gebäude eine professionelle, entsprechend der gesetzlichen Vorschriften sachgemäße Entschuttung und Ruß Entsorgung  bis gegebenfalls hin zu einer Entkernung.

Bei Einrichtung und Inventar gilt: retten was sinnvoller Weise zu retten ist.

Die Wohnzimmercouch oder der Bürostuhl mit deutlich sichtbaren Brandspuren gehört in den Schuttcontainer, gar keine Frage. Den Schlafzimmer- oder Büroschrank der nur Rußspuren aufweist gilt es zu retten. Dem versierten Blick unserer Fachleute können Sie vertrauen, denn sie leben unsere Devise „sanieren geht vor investieren wo immer sinnvoll und möglich“. Einrichtungsgegenstände aus dem Wohnbereich oder Inventar aus Gewerbe- oder Industriebetrieben werden nach einem Brandschaden katalogisiert und zeitnah in unsere Lagerstätten verbracht, um zunächst fachmännisch gereinigt und desinfiziert sowie im Anschluß zwischengelagert zu werden.

Bei Warenlagern und Vorräten heißt es reinigen, manchmal umpacken, zwischenlagern oder auch mal ausliefern.

Der Umgang mit Warenlagern und Vorräten ist sehr vielschichtig und hängt stark von der individuellen Situation ab. Dabei müssen die betrieblichen Belangen des geschädigten Unternehmens unbedingt berücksichtigt werden.

Dann gilt das Motto „nichts ist unmöglich“ – ob unmittelbar neben dem Gebäudeschaden auf dem Betriebsgelände mit Leichtbauhallen temporäre Lösungen geschafft werden, bereits versandfertige Produkte mit neuen Umverpackungen versehen und ausgeliefert werden oder eine mobile Tauchbadreihe vor Ort zu installieren ist, um den Warenvorrat korrodierter Werkstücke wieder nutzbar zu machen. Nicht jede Lösungen ist so spektakulär, aber alle sind effizient und dienen der Schadenminderung im Sinne aller Beteiligten.

Pläne organisieren, Statik prüfen, dekontaminieren, trocknen und wiederherstellen!

Nicht jeder Brandschaden hat gravierende Auswirkungen auf ganze Gebäudeteile oder stellt sogar die Statik in Frage. In der Regel geht es um zwei Schadenbereiche: welche Schäden hat ein Brand an der Gebäudehülle bzw. innerhalb des Gebäudes verursacht und welche Schäden gilt es nach einem Feuerwehreinsatz im Hinblick auf das Löschwasser zu beachten.

Die wichtigste Rolle hat zunächst unser Projektleiter. Mit seiner Fachkenntnis und in Abstimmung mit dem Regulierer und dem dem Sachverständigen der Versicherung werden Pläne organisiert und bei einem umfangreichen Gebäudeschaden gegebenenfalls weitere Spezialisten hinzugezogen. Der Projektleiter ist auf der Seite die Kommunikationsschnittstelle aller Beteiligten. Das dann erstellte Sanierungskonzept, welches auch die erforderlichen Maßnahmen zum Bereich Wasserschaden enthält, ist die Basis für die Auftragsvergabe durch den Geschädigten.

Nach erfolgter Entschuttung übernehmen zunächst unsere Teams für die Dekontamination und Reinigung das Feld mit – je nach Größe und Materialien der geschädigten Flächen – den unterschiedlichsten Techniken und Reinigungsmitteln. Eingesetzt werden überwiegend die Produkte unserer Tochtergesellschaft BC Brandchemie. Es ist ein großer Vorteil die Spezialisten im direkten Zugriff zu haben, denn je nach Situation verschaffen sich diese manchmal selbst ein Bild vor Ort, um unsere Teams dann mit individuellen Lösungen auszustatten. Häufig werden parallel bereits Raumtrockner installiert, um die relative Luftfeuchtigkeit abzusenken und so die Trocknung durchfeuchteter Gebäudebereiche einzuleiten. Eine nicht zu unterschätzende Leistung ist außerdem die Entfernung von Brandgeruch.

Umfangreichere Arbeiten an dem Gebäudeschaden starten umgehend und werden von unserem Projektleiter koordiniert, ebenso wenn es um die Gewerke der Trockenbauer, Maler und Bodenleger geht, die jedoch erst ihre Arbeit aufnehmen nachdem die Trockunglegung in den jeweiligen Gebäudebereichen abgeschlossen sind. Unser Ziel: die schnellstmögliche Wiederherstellung aller Bereiche wie vor dem Schaden.

Erforderliche Leistungen im Überblick:


  • Konzept für die Gebäudesanierung
  • Dekontamination und Reinigung
  • Entfeuchtung / Trocknung
  • Wiederherstellung
  • Überwachung gesetzlicher Vorschriften

Maschinensanierung und Wiederherstellung, um Produktionsausfälle zu verhindern bzw. zu minimieren.

Nach einem Brand zählen Betriebsunterbrechungen und Produktionsausfälle zu den größten Risiken betroffener Unternehmen. Brandgase, Ruß, Löschwasser und Chloride stellen die Funktionsfähigkeit von Maschinen- und Produktionsanlagen in Frage. Schon bei den Erstmaßnahmen sind Aktivitäten ergriffen worden, die das schlimmste, nämlich den Totalausfall verhindern sollen. Unmittelbar im Anschluss gilt es, die schnellstmögliche, fachgerechte Sanierung durch Spezialisten einzuleiten, denn die schnelle Instandsetzung der Produktionsanlagen steht in der Prioritätenliste ganz weit oben.

Maschinen und Produktionsanlagen in versierten Händen

Absolute Priorität hat dabei die sofortige und komplette Sanierung und Wiederherstellung der Maschinen und Anlagen einschließlich aller Werkzeuge, Getriebe, Lager, Steuerungen, Antriebe usw. Dabei liegt die Konzentration auf Maschinen und Komponenten, deren Sanierung wirtschaftlich sinnvoll ist oder die, aus Gründen der Lieferfähigkeit, nicht lange ausfallen dürfen und/oder für die auf dem Markt kein Ersatz zur Verfügung steht. Die Überholung bzw. Modernisierung der beschädigter Maschinen und Anlagen ist kostengünstiger und vor allem viel schneller als die Ersatzbeschaffung.

Elektroniksanierung – schneller wieder schalten und walten können!

Ohne Elektronik geht nichts mehr – ganz gleich, ob im klassischen Industrieunternehmen, in der modernen Forschungseinrichtung oder im Großraumbüro. Das moderne Arbeitsleben ist rund um die Uhr auf funktionierende elektronische Systeme angewiesen. Wenn ein Brandschaden diesen Kreislauf abrupt unterbricht ist schnelles Handeln gefordert!

So sensibel wie Ihre Elektronik:
Elektronische Systeme gehören zu den empfindlichsten und manchmal auch teuersten „Unfallopfern“. Deshalb haben wir besonders schonende Verfahren entwickelt, um selbst hochsensible Systeme der Hightechindustrie wieder herzustellen. Die professionelle Elektrosanierung ist in der Regel erheblich günstiger als eine Neuanschaffung. Auch was den Zeitfaktor angeht: Elektrosanierungen können meist innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen werden, während eine Neubeschaffung von Hightech-Equipment gut und gerne auch mal 6 bis 18 Monate dauern kann.

Demontieren. Reparieren. Kooperieren.
Auch Elektroniksysteme, die den ersten „Ansturm“ scheinbar schadlos überstanden haben, können durch Korrosion, Schimmel, ätzende oder toxische Substanzen schleichend in Mitleidenschaft gezogen werden. Alle geschädigten elektronischen Anlagen müssen komplett demontiert, dekontaminiert und wieder zusammen gebaut werden. Bei der Beschaffung von Ersatzteilen muss eng mit Originalherstellern zusammengearbeitet werden.

Wir helfen Ihnen schnell, kompetent mit Sachverstand!

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