Gutachten

Gutachten Immobilien Wertermittlung

Gutachten zur Immobilien Wertermittlung

Damit bekommen Verkäufer und Käufer, aber auch Erblasser und Erben, Geschiedene eine realistische Bewertung.

Dabei wird immer im Gutachten ausgewiesen was das Haus oder die Wohnung tatsächlich wert sind.

Immer durch unabhängige Gutachter!

Professionelle Gutachter können den Wert einer Immobilie genau ermitteln. Dabei kommt es auf individuelle Faktoren wie Lage, Umgebung, Bausubstanz, Instandsetzungs- und Modernisierungs-Zustand und die Ausstattung des Objekts an.

Ob Verkauf, Scheidung oder Erbfall – immer stellt sich hier die eine Frage:

Wie können die Immobilien bewertet werden?

Bei der Immobilien-Wertermittlung gibt es Unterschiede.

Gebrauchte Immobilien oder Grundstücke werden nach dem Marktwert (Verkehrswert) bestimmt.

Der Marktwert (Verkehrswert) entspricht dem Preis, der gewöhnlich und ziemlich sicher zu erzielen wäre.

Der Verkehrswert muss also bezogen auf den im Gutachten angegebenen Stichtag die Marktverhältnisse wiedergeben.

Der Gesetzgeber hat für seine Ermittlung drei Verfahren festgelegt, die bei der Berechnung herangezogen werden.

Wer den angemessenen Wert seiner Immobilie wissen will, sollte den Preis allerdings nicht selbst ermitteln.

Die Immobilien Wertermittlung sollten immer unabhängigen und qualifizierten Immobilien Gutachtern überlassen wenden.

Es gibt drei Verfahren zur Immobilien Wertermittlung

Wer den Preis seiner Immobilie zu hoch ansetzt, hat als Verkäufer schlechte Karten. Der Verkauf zieht sich hin. Am Ende müssen Verkäufer das Objekt meist unter Wert verkaufen.

Aber auch bei Erben oder Schenkungen kann es Probleme geben. Hat das Finanzamt den Wert einer Immobilie zu hoch angesetzt, können sich Erben und Beschenkte mit einem Immobilien Wertgutachten wehren.

Finanzamt und Gutachter greifen dabei auf drei normierte Verfahren bei der Wertermittlung zurück. Es gibt folgende Verfahren:

  1. das Vergleichswertverfahren.
  2. das Ertragswertverfahren.
  3. das Sachwertverfahren.

Die Verfahren sind abhängig von der Art der Immobilie. Zunächst muss geklärt werden welche Art von Immobilie vorliegt. Erst danach kann mit der Berechnung begonnen werden.

1. Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren bietet sich an bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften, Wohnungen und baugleichen Reihenhäusern.

Grundlage sind die in der Vergangenheit gezahlten Kaufpreise. Bei Bauland wird auf die Bodenrichtwert-Karte zurückgegriffen.

Das Vergleichswertverfahren berücksichtigt die aktuelle Marktlage. Zum Vergleich werden Objekte in der gleichen Region, mit ähnlicher Größe und Ausstattung herangezogen.

Hinzu kommen Aspekte wie Infrastruktur und Zustand der Immobilie.

Bei der Bewertung zählen also beispielsweise die Grundstücksgröße, das Baujahr des Objekts, Baubeschreibung, Außenanlagen, die Lage, Infrastruktur.

Informationen Umfeld der Immobilie wie etwa Nachbarschaft, Einkommens- und Altersverteilung werden ebenfalls berücksichtigt.

Wurden bei einem älteren Objekt kaum wertsteigernde oder werterhaltende Maßnahmen durchgeführt, schlägt sich das negativ auf den Wert nieder.

Bei in die Jahre gekommenen Immobilien werden zudem Wertminderungen angesetzt, die ein erfahrener Sachverständiger schätzen wird.

Besondere Ausstattungsmerkmale wie etwa Kamin, Instandsetzung- und Modernisierung Maßnahmen der letzten Jahre schlagen dagegen positiv zu Buche.

Beispiele: eine neue Heizungsanlage, Dach, Fassade, Fenster oder Bad- bzw. Kücheneinrichtung.

Das Vergleichswertverfahren kann jedoch nicht angewendet werden, wenn Vergleichsobjekte fehlen.

Auch unterliegt der Verkehrswert Marktschwankungen, sodass das Verfahren oft nur eine Momentaufnahme abbildet.

Wenn vergleichbare Objekte fehlen muss die Bewertung nach dem Sachwertverfahren ermittelt werden.

2. Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren wird angewandt, wenn Rendite und nicht Eigennutzung im Vordergrund steht, etwa bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien.

Zwei Komponenten, der Bodenwert und der Wert der baulichen Anlagen sind bei der Bewertung maßgebend. In die Berechnung fließt die nachhaltig zu erwirtschaftende Jahres Nettokaltmiete ein.

Der Wert eines Gebäudes kann durch Kapitalisierung des Nettoertrags festgelegt werden. Der Nettoertrag entspricht dabei der erzielbaren Jahresmiete, der um die Bewirtschaftungskosten vermindert wird.

Der Reinertrag wird nochmals um den Liegenschaftszinssatz des Grund und Bodens gekürzt. Das Ergebnis ist mit einem individuellen Vervielfältiger zu multiplizieren.

Der Bodenwert wird nach der Bodenrichtwert-Karte ermittelt und zum Gebäudewert addiert. Das Ergebnis ist der Ertragswert des Grundstücks.

3. Sachwertverfahren

Soweit es keine Vergleichsgrundstücke gibt oder übliche Mieten nicht ermittelt werden können, greift das Sachwertverfahren.

Dabei werden der Wert des Bodens und der Wert der baulichen Anlagen getrennt ermittelt.

Die Herstellungskosten des Gebäudes werden unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Wertminderung neu kalkuliert.

Bei selbst genutzten Immobilien ist der Sachwert der für die Beleihung üblicherweise maßgebende Wert.

Bei den Herstellungskosten berücksichtigen Gutachter den jeweiligen Standard der Bauweise, ob diese eher einfach oder hochwertig ist.

Wie gut die baulichen Anlagen in Schuss sind und wie viel ein Neubau kosten würde, beurteilen die Experten also beim Sachwertverfahren.

Älteres Haus

Gefahren beim Kauf von älteren Immobilien

Nachrüst-Pflichten beim Kauf von älteren Immobilien!

Eine ältere Immobilie ist nicht immer sofort bezugsfertig. In den meisten Fällen muss die die Immobilie energetisch auf den aktuellen Standard gebracht werden.

Wenn Standard Öl- und Gas-Heizkessel älter als 30 Jahre sind besteht die Verpflichtung zum Austausch bzw. zur Nachrüstung.

Der Austausch bzw. die Nachrüstung müssen innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf der Immobilie erfolgt sein.

Wer also eine Immobilie mit einer alten Heiztechnik kauft hat maximal zwei Jahre zeit die Anlage auszutauschen oder nachzurüsten.

Jeder Kauf-Interessent einer älteren Immobilie sollte vor Abschluss des Kaufvertrages prüfen welche Nachrüst-Pflichten für das Objekt bestehen.

Im Finanzierungsrahmen sollte diesbezüglich ein entsprechender Puffer eingeplant werden.

Welche gesetzlichen Nachrüst-Pflichten bestehen aktuell?

Nach der aktuellen Energieeinsparverordnung sind folgende Anlagen von der Regelung der Verpflichtung zur Nachrüstung ausgenommen:

  • Niedertemperatur- und Brennwertkessel.
  • Kleine Anlagen mit einer Nennleistung von weniger als vier Kilowatt.
  • Anlagen in Mehrfamilienhäusern mit mehr als 400 Kilowatt

Nicht gedämmte, auf Putz verlegte Heizungs- und Warmwasserleitungen, sowie die Armaturen in nicht beheizten Räumen sind zu dämmen.

Erfüllt die Konstruktion der oberste Geschossdecke nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz muss diese gedämmt werden.

Alternativ kann auch die darüber liegende Dachkonstruktion gedämmt werden.

Gibt es Möglichkeiten sich von den Nachrüst-Pflichten zu befreien?

Es gibt die Möglichkeit sich auf Antrag von den Nachrüst-Pflichten befreien zu lassen.

Die im Rahmen der gesetzlichen Nachrüst-Pflichten geforderten Maßnahmen müssen grundsätzlich wirtschaftlich sein.

Kann der Nachweis der Wirtschaftlichkeit für die Nachrüstverpflichtung nicht erbracht werden, kann man sich davon auf Antrag befreien lassen.

Immobilien-Käufer sollten sich vor Abschluss des Kaufvertrags selbst über Nachrüstpflichten informieren!

Immobilien-Käufer sind gut beraten sich vor Abschluss des Kaufvertrags selbst darüber  informieren welche Nach-Pflichten für ihr Wunschobjekt bestehen.

Immobilien-Verkäufer sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet auf bestehende Nachrüstpflichten hinzuweisen!

Hinweise auf eine mögliche Nachrüstpflichten können auch folgende Daten liefern:

  • Wurde die Immobilie nach dem 1. Februar 2002 schon einmal verkauft, mussten die Vorbesitzer die Nachrüstmaßnahmen umsetzen.
  • Bis Fristsetzung Ende 2015 besteht die Verpflichtung die obersten Geschossdecken zu unbeheizten Dachräumen nachträglich zu dämmen.

Immobilien-Käufern drohen Geldbußen!

Immobilien-Käufern, die den gesetzlichen Sanierung- und Nachrüst-Pflichten nicht fristgerecht nachgekommen sind drohen empfindliche Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 €.

Die Nachrüst-Pflicht bringt auch Vorteile!

Anlagen die einer Nachrüst-Pflicht unterliegen arbeiten nicht mehr effizient und verursachen erhebliche Kosten für Instandhaltung und Wartung. 

Mit dem Austausch alter Anlagentechnik können durch deutlich bessere Energieeffizienz die Energiekosten in erheblichem Umfang gesenkt und einspart werden.

 

Einflüsse auf den Wert einer Immobilie bei Vernachlässigung von Nachrüst-Pflichten!

Immobilieneigentümer müssen sich selbst informieren inwieweit ihre Immobilie noch nachgerüstet werden muss.

Die Kosten für die Nachrüstung der Heizungsanlage können sich schnell auf mehr als 15.000 € summieren.

Vernachlässigte Nachrüst-Pflichten haben Einfluss auf den Wert der Immobilie.

Bitte daher vor Unterzeichnung des Kaufvertrages prüfen lassen ob noch Nachrüst-Pflichten bestehen.

Für die Nachrüstung entstehende Kosten sollten grundsätzlich von Fachleuten eingeschätzt werden.

Am besten durch die Einholung verbindlicher Kostenvoranschläge.

Die Gesamtkosten aus den Kostenvoranschlägen können dann Kaufpreis mindernd geltend gemacht werden.

Unzureichende Prüfungen beim Erwerb einer Immobilie können Käufer auch noch Jahre später in eine finanzielle Zwangslage bringen!

Folgende Gefahren lauern beim Kauf von Immobilien:

  • Die Überbewerten von Rendite Erwartungen.
  • Möglichkeiten zu Steuerersparnissen werden falsch eingeschätzt.
  • Fehleinschätzung der Gesamtkosten.
  • Falsche Bewertung der Immobilie.
  • Überschätzung der Einkommensverhältnisse.
  • Unterschätzung der langfristigen Belastungen.
  • Fehlern in der Finanzierung.
  • Fehlendem Eigenkapital.

Das vorhandene Eigenkapital sollte mindestens 20 Prozent, besser aber 30 Prozent plus die Kauf-Nebenkosten betragen.

Dadurch sinkt das Risiko das etwas schief geht.

Damit das neue Eigentum auch ihr Eigentum bleibt, sollte man folgendes beherzigen:

Vor dem Erwerb bzw. Unterzeichnung der Kaufverträge die Wunsch-Immobilie durch unabhängige Gutachter auf Mängel und Schäden überprüfen und bewerten lassen!

 

Gutachten

Immobilien Wertgutachten

Wofür benötigt man ein Immobilien Wertgutachten

Wer den realistischen Wert einer Immobilie wissen will, sollte sich an Experten für Immobilien Wertgutachten wenden und sich den Verkehrswert bzw. den Marktwert nach den gesetzlichen Vorgaben nach § 194 BauGB ermitteln lassen.

Verkehrswert bzw. Marktwert Gutachten

Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB sind verlässliche und ausführliche Gutachten über den Marktwert bzw. den Verkehrswert von einer Immobilie.

Der Verkehrswert bzw. Marktwert wird durch den Preis bestimmt,

  • der zu dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften
  • der sonstigen Beschaffenheiten und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung
  • ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.

Gute Gründe den Wert einer Immobilie zu wissen!

Es gibt viele Gründe, den Wert einer Immobilie zu wissen.

Eine realistische Preisfindung ist allerdings schwieriger geworden. Was teuer ist und was billig, hängt vom Blickwinkel – und bei Immobilien ganz entscheidend, von der Lage des Objekts ab. Die Preise für Wohnungen und Häuser können sogar von Bezirk zu Bezirk weit auseinander gehen. Je nach Bauqualität und Ausstattung gelten unterschiedliche Preisklassen.

Jeder vierte Verkäufer neigt dazu, den Wert seiner Immobilie deutlich zu überschätzen.

Käufer suchen dagegen nach Mängeln, um den Preis zu drücken.

Die Ermittlung des Verkehrswert, auch Marktwert genannt, spielt daher eine wichtige Rolle, um eine realistische Einschätzung für alle Beteiligten zu geben. Die Ermittlung erfolgt nach drei Verfahren, die der Gesetzgeber festgelegt hat. Aber nicht nur beim Verkauf kommt es auf den Verkehrswert an, auch wer seine Immobilie beleihen oder an Angehörige verschenken oder vererben will, muss den Wert des Objekts kennen. Gleiches gilt für von Scheidung, Insolvenz oder Enteignung betroffener Immobilien Besitzer. Der Verkehrswert ist der auf den Stichtag der Verkehrswertermittlung bezogene Preis, der mit größter Wahrscheinlichkeit für ein Grundstück oder eine Immobilie am freien Markt zu erzielen wäre.

Online & Co.

Wer eine schnelle, aber grobe Einschätzung benötigt, was ein Haus oder eine Wohnung gerade wert ist, kann Online-Bewertungen im Internet zu Rate ziehen. Für rund 30 Euro erfahren Immobilien-Besitzer, was ihre Wohnung, ihr Einfamilien-, Reihen- oder Doppelhaus wert ist. Die Wohnlage bewertet das Programm automatisch anhand der Adresse. Die Ausstattung müssen Immobilien Besitzer auf einer Skala von sehr einfach bis sehr hochwertig selbst einstufen. Bei dieser Bewertungsmethode können Nutzer allerdings Besonderheiten, die Zu- oder Abschläge rechtfertigen, nur selten berücksichtigen.

Beispiele: Bergblick, unverbaute Lage, Haus direkt am See oder an der Bahnlinie. Noch günstiger kommen Immobilien Besitzer an Preisübersichten, wenn sie den Markt beobachten und Preise in örtlichen Tageszeitungen, Internet-Portalen, in Schaukästen bei Banken und Sparkassen sowie Maklern  vergleichen. Auf diese Art und Weise können alle Beteiligten für Standardobjekte eine erste brauchbare Einschätzung erhalten.

Wichtig: Eine Online-Bewertung erfüllt in keinem Fall die gesetzlichen Anforderungen nach § 194 BauGB und stellen daher lediglich eine grobe Einschätzung des Werts der Immobilie dar.

Makler

Wer eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, benötigt dagegen genaue Vorstellungen, welche Preisspanne für das Objekt angemessen ist. Hier sind Sachverständige wie etwa Makler unerlässlich.

Doch Vorsicht: Nicht alle sind seriös. Schwarze Schafe suchen den schnellen Abschluss plus Provision, sodass der Wert nicht immer realistisch eingeschätzt und Verkäufer das Objekt häufig unter Wert verkaufen. Eine Immobilie findet dagegen oft keinen Käufer, wenn sie erkennbar über dem Marktwert angeboten wird. Während der Wartezeit laufen Bewirtschaftungskosten für die Immobilie kontinuierlich weiter.

Zudem lassen die Zinserträge durch den erhofften Verkauf auf sich warten. Seriöse Makler verfügen über eine fundierte Ausbildung. Ein Indiz ist: Sie sind Mitglieder eines Immobilienverbandes, etwa des IVD. Ihnen werden neben einer umfassenden Aufnahmeprüfung regelmäßige Schulungen und Seminare abverlangt, zudem müssen sie eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung nachweisen.

Gutachter

Immobilien, die vom Standard abweichen oder Baumängel aufweisen, sollten stets von einem unabhängigen und qualifizierten Sachverständigen oder Gutachter bewertet werden. Auch Personen, die genau wissen müssen, was eine Immobilie wert ist, weil das Resultat für einen Rechtsstreit wichtig ist, sollten einen Experten beauftragen. Beispiele: Scheidung, Erbstreit oder Steuerforderungen. Ein Verkehrswertgutachten hat allerdings seinen Preis. Bei Sachverständigen wie Bauingenieuren oder Architekten fallen Honorare an, die frei ausgehandelt werden und bis zu 2000 Euro betragen.

Vorteile: Ein Gutachten gibt dem Verkäufer Klarheit über den tatsächlich erzielbaren Preis und bewahrt ihn davor, durch nicht marktgerechte Vorstellungen auf seiner Immobilie sitzen zu bleiben. Ein Gutachten ist zudem ein gutes Verkaufsargument. Es schafft Vertrauen beim Kaufinteressenten, dass ein erfahrener Sachverständiger die gewünschte Immobilie bereits sorgfältig geprüft hat.

Bank

Auch für Finanzierungsinstitute ist eine praxisgerechte Einschätzung des Wertes der Immobilie Voraussetzung für eine Finanzierungszusage. Banken sind oft zurückhaltend bei der Immobilienfinanzierung. Da sie kein Geld verlieren wollen, finanzieren sie deshalb meist nicht den gesamten Kaufpreis, um im Fall einer Zwangsversteigerung nicht drauf zuzahlen. Der dabei festgesetzte Beleihungswert entspricht in den meisten Fällen nur 80 Prozent vom Verkehrswert.

Finanzamt

Verkäufer von Immobilien sollten vor dem Fiskus auf der Hut sein. So müssen Verkäufer von vermieteten Immobilien (Anlageobjekt) den Verkaufsgewinn versteuern, wenn sie ihr Haus oder Wohnung innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb verkaufen. Es liegt ein sogenanntes Spekulationsgeschäft vor. Erst wenn die Spekulationsfrist von zehn Jahren abgelaufen ist, ist der Verkauf für Privatpersonen steuerfrei. Ausnahme: Wer die Immobilie im Verkaufsjahr und den beiden Jahren davor selbst bewohnt hat, kann die Immobilie auch steuerfrei veräußern. Die zehnjährige Spekulationsfrist greift in diesen Fällen nicht.

Erben

Auch Erben sind an die gesetzlichen Bewertungsregeln gebunden. Seit 2009 ist der sogenannte Verkehrswert der Immobilie maßgebend. Die früheren Bewertungsregeln, durch die selbst genutzte Immobilien häufig nur mit 60 Prozent des Verkehrswerts eingingen, gibt es nicht mehr. Lediglich bei vermieteten Immobilien gewährt der Fiskus einen Abschlag von zehn Prozent vom Verkehrswert. Hat das Finanzamt den Wert einer Immobilie zu hoch angesetzt, können sich Erben und Beschenkte mit einem Gegengutachten wehren. Finanzamt und Gutachter greifen auf die drei normierten Verfahren bei der Wertermittlung zurück.

Freibeträge

Dank der Steuerfreibeträge haben Immobilien-Besitzer die Möglichkeit, schon zu Lebzeiten enorme Vermögenswerte wie Haus oder Eigentumswohnung an die Angehörigen zu übertragen. Jeder Elternteil kann jedem Sprössling alle zehn Jahre Werte bis zu 400.000 Euro steuerfrei übertragen. Dieser Freibetrag greift unabhängig davon, ob der Nachwuchs die geschenkte Immobilie selbst bezieht oder nicht. Da die Verkehrswerte durch die Reform höher geworden sind, sind die Freibeträge jetzt schneller „verbraucht“.

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Immobilien Kauf oder Verkauf

Immobilien Kauf oder Verkauf

Wer eine Immobilie kaufen oder auch verkaufen will sollte dabei zunächst die wichtigste Frage klären:

Wie viel ist die Immobilie wirklich wert?

Die Preise für Immobilien sind in vielen Regionen Deutschlands kräftig gestiegen. Daher tragen sich immer mehr Hausbesitzer mit dem Gedanken, ihr Eigenheim zu verkaufen.

Schnäppchen oder völlig überteuert? Das ist die Frage, die sich derzeit viele Immobilien-Besitzer und potenzielle Käufer stellen.

Der aktuelle Immobilienmarkt-Bericht der Gutachterausschüsse in Deutschland belegt: Es gibt enorme regionale Unterschiede in der Preisentwicklung für Immobilien.

Die Preise in Metropolen wie Berlin, München, Köln oder Hamburg steigen im Rekordtempo.

Im Gegensatz dazu warten in ländlichen Regionen die abseits der Ballungszentren liegen so manche Schnäppchen.

Dies gilt im übrigen prinzipiell für alle Bundesländer. Es gilt auch hier der Grundsatz, je größer die Entfernung zum nächstgelegenen Ballungsraum, je niedriger sind die Immobilien-Preise.

Das Beste herausholen

Wer den Verkauf einer Immobilie in Erwägung zieht, sollte vorher durch einen Bau- und Immobiliengutachter genau ermitteln welchen Wert die Immobilie hat. Nach dem danach vorliegenden Wertgutachten hat der Verkäufer selbst die Sicherheit wie viel Geld er tatsächlich verlangen kann.

Wer umgekehrt den Kauf einer Immobilie in Erwägung zieht, sollte unbedingt vorher durch einen Bau- und Immobiliengutachter den Wert ermitteln lassen. 

Kein Hauskauf ohne Experten – Insbesondere beim Altbau

Ihrer Dienste versichern sollte man sich, wenn man eine gebrauchte Immobilie kaufen möchte. Der durchschnittliche Hauskäufer ist eben kein Experte und kann Mängel nicht unbedingt erkennen. Ein guter Sachverständiger kann außerdem einen Eindruck davon vermitteln, welche Kosten bei notwendigen Sanierungsmaßnahmen entstehen – und diese Informationen sind für die Preisverhandlungen beim Kauf ausgesprochen wichtig. Ein Bausachverständiger kann schließlich auch eine fundierte Meinung dazu äußern, ob ein Kaufpreis angemessen ist. Die Begehung mit dem Bausachverständigen sollte beim Hauskauf auf jeden Fall vor dem Notar-Termin stattfinden. Tut sich der Verkäufer damit schwer, ist allerhöchstes Misstrauen angebracht.

Beim Kauf einer Immobilie ist das wichtigste Kriterium die Lage. Je besser die Lage, desto höher ist die Wertstabilität der Immobilie – und deshalb ist sie dort auch teurer.

Die Lage ist kaum veränderbar, der Zustand einer Immobilie kann jedoch jederzeit durch Renovierung und Sanierung verbessert werden.

 

Die meisten Besitzer bewerten ihre Immobilie viel zu positiv

Da die zentralen Lagen in Großstädten und Ballungszentren, die sanierten Altbauten am stärksten gefragt sind, neigen Verkäufer dazu, die Preisschraube nach oben zu kurbeln.

Für Interessenten stellt sich hier die Frage, ob es nicht schon viel zu teuer ist, hier noch einzusteigen.

Denn in diesen Regionen liegen die Preise der Wunsch-Immobilie meist jenseits des eigenen Budgets.

Problem: 

  • Die meisten Besitzer bewerten ihre Immobilie viel zu positiv!
  • Die meisten Käufer suchen dagegen Mängel, um den Preis zu drücken!

Fazit:

  • Unter dem Strich gibt es eine große Diskrepanz bei den Preisvorstellungen von Immobilien-Verkäufer und -Käufer.

Professionelle Immobilen Wertgutachten

Hilfe können hier unabhängige Gutachter bieten!

Damit bekommen Verkäufer und Käufer, aber auch Erblasser und Erben, Geschiedene sowie Enteignete eine realistische Einschätzung, was das Haus oder die Wohnung tatsächlich wert ist.

Professionelle Gutachter können den Wert einer Immobilie genau ermitteln. Dabei kommt es auf individuelle Faktoren wie Lage, Umgebung, Bausubstanz, Instandsetzungs- und Modernisierungs-Zustand und die Ausstattung und des Objekts an.

Egal, ob Verkauf, Scheidung oder Erbfall – immer stellt sich hier die Frage, wie Immobilien bewertet werden können.

Bei der Wertermittlung gibt es Unterschiede.

Gebrauchte Immobilien oder Grundstücke werden nach dem Marktwert (Verkehrswert) bestimmt.

Marktwert (Verkehrswert) entspricht dem Preis, der gewöhnlich und ziemlich sicher zu erzielen wäre.

Der Verkehrswert muss also bezogen auf den im Gutachten angegebenen Stichtag die Marktverhältnisse wiedergeben.

Wer den angemessenen Wert seiner Immobilie wissen will, sollte den Preis allerdings nicht selbst ermitteln, sondern sich an einen unabhängigen und qualifizierten Immobilien Gutachter wenden!

Der Gesetzgeber hat für seine Ermittlung drei Verfahren festgelegt, die bei der Berechnung herangezogen werden. https://www.bsv-meixner.de/2019/02/24/immobilen-wertermittlung/