Sanierung Haus

Kostenfalle Hausbau

Kostenfalle Hausbau!

Ob Neubau, Umbau oder Sanierung, oft zahlen Bauherren drauf!

Selten läuft beim Hausbau alles glatt. Viele Kostenfallen zeichnen sich bereits im Bauvertrag ab. Dagegen kann man sich aber schützen.

Bausachverständige Begleitung – wichtig von Anfang an!

Wohl kaum ein Haus wird gebaut, umgebaut oder saniert, ohne dass irgendwelche Mängel auftreten.

Das räumen selbst Immobilienentwickler ein, wenn auch nicht so gerne. Dabei haben sie als Profis mit diesem Phänomen noch am wenigsten Probleme.

Aber der private Häuslebauer, der sich nicht auskennt, der bemerkt oft erst bei der Schlüsselübergabe, dass etwas nicht stimmt. Sehr aber auch erst viel später. In machen Fällen sind die Gewährleistungsfristen dann schon abgelaufen.

Ist der Kaufpreis erst einmal voll bezahlt, ist die Durchsetzung für Nachbesserungen schwierig. Von Anfang an einen Bausachverständigen einzuschalten, ist deshalb ein guter Rat. Natürlich ist ihre Unterstützung auch noch nützlich, wenn nach längerer Zeit Mängel gefunden werden.

Durch Kontrolle lassen sich viele Problem und damit verbundene Mehrkosten vermeiden!

Falsche Planung, Pfusch und Terminverschiebungen treiben die Kosten beim Bau, Umbau oder der Sanierung in die Höhe. Doch Bauherren können vorbeugen!

Fast immer läuft der private Bau nicht nach Plan. Der im Bauvertrag vereinbarte Preis ist oft schon kurz nach der Unterschrift Makulatur.

Viele Kostenfallen zeichnen sich aber bereits im Bauvertrag ab. Andere lassen sich durch gezielte Kontrollen der Arbeiten umgehen.

Besonders heikel sind Änderungswünsche in fortgeschrittenen Bauphasen.

Durch die Beauftragung eines unabhängigen Bausachverständigen mit Bau begleitenden Qualitätskontrollen können Mehrkosten vermieden werden.

Schwachstellen

Was sind die häufigsten Schwachstellen?

Zusätzliche Kosten entstehen häufig weil Bauunternehmen Punkte in der Kalkulation offen lassen. Zusatzkosten entstehen aber auch sehr oft weil der Bauherr die Leistungsbeschreibung falsch verstanden hat.

Mit dem neuen Bauvertragsrecht wurde dies verbessert!

Seit Januar 2018 hat der Bauherr Anspruch auf eine detaillierte Baubeschreibung.

Nach wie vor  finden sich in Verträgen Lücken die man als Laie nicht erkennen kann.

Alles was der Vertrag offen und damit ungeregelt lässt und erst im Laufe der Bauausführung geklärt wird, verursacht in der Regel Mehrkosten.

Leistungsverzeichnis

Hochwertig, Exclusiv, Markenprodukt

Solche Schlagworte lesen sich in einer Leistungsbeschreibung immer gut, lassen aber Spielraum für Interpretationen.

Verbraucherschützer raten in diesem Zusammenhang immer auf die genaue Angaben im Leistungsverzeichnis zu bestehen.

Wichtig sind dabei immer Fabrikat, Größe und technische Daten zu den im Leistungsverzeichnis bezeichneten Produkten und Artikeln.

Baubeschreibung

Wird nichts anderes vereinbart, wird die Baubeschreibung mit der Unterschrift zum Vertragsbestandteil.

Änderungswünsche zu Leistungsverzeichnis und Baubeschreibung müssen grundsätzlich vor Vertragsabschluss schriftlich vereinbart werden.

Die Änderungen können dabei in einer gesonderten Liste festgehalten werden. Diese müssen sich aber immer auf die jeweilige Position im Leistungsverzeichnis und der Baubeschreibung beziehen.

Baumängel

Immer wieder passiert es, dass Bauherren die Behebung von Baumängeln aus der eigenen Tasche zahlen.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Zum einen weil Fehler in der Bauausführung bei der Abnahme der Leistungen übersehen wurden.

Zum anderen aber auch um nicht noch Geld für einen langwierigen Rechtsstreit mit ungewissen Ausgang aufbringen zu müssen.

In vielen Fällen aber auch weil das ausführende Bauunternehmen inzwischen Insolvenz angemeldet hat.

Bürgschaften

Die Sicherstellung der Fertigstellung durch Bürgschaften ist seit langem im Bauvertragsrecht vorgeschrieben und verankert. Trotzdem stehen viele private Bauherren am Ende mit leeren Händen da.

Fünf Prozent des Gesamtpreises müssen Unternehmen als Sicherheitseinbehalt gewähren. Einbehalte sind für den Fall vorgesehen, dass Unternehmen in der Bauphase zahlungsunfähig werden und die Arbeiten einstellen müssen.

Das Geld kann als Sicherheitseinbehalt oder in Form einer Bürgschaft oder Versicherung hinterlegt werden.

Nicht gesetzlich verankert, aber dennoch eine Sicherheit für private Bauherren und Verbraucher stellen Gewährleistungsbürgschaften dar.

Gewährleistungsbürgschaften werden durch den Auftragnehmer bei einer Bank oder Versicherung abgeschlossen. Die Bank oder Versicherung springt dann ein, wenn innerhalb der Gewährleistungsfrist Mängel behoben werden müssen.

Hilfe für private Bauherren

Bauherren sollten den Bauvertrag vor der Unterschrift einem Baurechts-Experten zur Prüfung geben. Pläne, Leistungsverzeichnis und technische Ausführungsdetails sollte sich zuvor ein Bausachverständiger ansehen.

AdobeStock 62348260 180x180 - Baubegleitende Qualitätskontrolle

Baubegleitende Qualitätskontrolle

Baubegleitende Qualitätskontrolle

Frühzeitige Mängel-Erkennung – statt später teure Mängel-Sanierung!

Durch Baubegleitende Qualitätskontrolle werden frühzeitig Fehler und Mängel in der Bauausführung erkannt.
Diese werden dokumentiert und dienen der Beweissicherung.
Dadurch können die am Bau beteiligten Fachplaner, Fachbauleiter und ausführende Unternehmen umgehend über die fehlerhafte/mangelhafte Ausführungen informiert und zur Nachbesserung aufgefordert werden.
Das erspart Ihnen als Bauherrn Kosten und Ärger für ansonsten oft erst nach Ablauf der Gewährleistungsfristen erkennbare Mängel und die danach teure Sanierung der Mängel.

Unsere Philosophie ist unser Grundsatz:

„Vorsorge ist besser als Nachsorge“!

Unsere Philosophie ist nicht nur die Erstellung von Gutachten nachdem bereits Mängel oder Bauschäden entstanden sind. Wir wollen das Ihr Traumhaus von Anfang an auf einem „sicheren Fundament“ steht!

Sichern Sie sich daher bitte rechtzeitig vor Baubeginn die Hilfe eines Sachverständigen!

Nach einem  aktuellen Bericht vom Bauherren-Schutzbund e.V. wurde erschreckend festgestellt:

  • Die Anzahl der Bauschäden beim Neubau von Wohngebäuden haben seit dem Eintreten des Baubooms um 89 Prozent zugenommen.
  • Durchschnittlich sind die Kosten durch Bauschäden von 49.000 Euro in 2006/2008 auf aktuell knapp 84.000 Euro gestiegen.
  • Mit steigender Tendenz entstehen jedes Jahr durchschnittlich Bauschäden und Mängel pro Wohngebäude von mehr als 80.000,-€.
  • Die Anzahl der Bauschäden und Mängel sind im Zeitraum von 2006 auf aktuell um 89% gestiegen!
  • Beseitigungskosten von Bauschäden und Mängeln betragen schnell bis ca. 61.000,-€ pro Objekt.
  • Pro Objekt entstehen ca. 61 Mängel.

Der Sachverständige hat die Möglichkeit zum Vorteil des Bauherrn eine baubegleitende Qualitätskontrolle mit mehreren Audits durchzuführen.

  • Bereits vor Baubeginn wird umfassend beraten um dadurch eine Verbesserung der Planungsleistung zu erzielen.
  • Unabhängige, mehrstufige, baubegleitende Qualitätskontrolle vermeidet wirtschaftlichen Schaden durch Bau-Mängel.
  • Regelmäßige nachweisliche Weiter- und Fortbildungen gewährleisten, dass der Baugutachter immer über den neusten Stand von technischen Normen und Richtlinien verfügt.
  • Durch die vorgesehenen Prüfungsphasen können Mängel frühzeitig erkannt und beseitigt werden.
  • Dadurch können gravierende Folgeschäden und hohe Mängelbeseitigungskosten vermieden werden.
  • Aufgrund der bau-begleitenden Qualitätskontrolle durch den Bausachverständigen, können festgestellte Mängel bereits vor Ort auf der Baustelle besprochen und deren Beseitigung veranlasst werden.
  • Über bestimmte Ausführung bestehen oft unterschiedliche Meinungen und Ansichten wie diese auszuführen sind.
    In diesem Fall ist es notwendig sehr schnell in einem Termin zu klären, dass die Ausführung nach dem aktuellsten Regeln der Technik erfolgt.
  • Nach jedem Baustellen-Termin erhalten Sie als Bauherr einen ausführlichen Bericht über das Ergebnis des Termines, ggf mit entsprechendem Bildmaterial.
  • Dadurch entsteht quasi nebenbei eine Beweissicherung in dem der aktuelle IST – Zustand dokumentiert wird und später so eine Veränderung festgestellt werden kann.

Im Rahmen einer baubegleitende Qualitätskontrolle werden folgende optimierte Prüfungsphasen/Audits durchgeführt:

  1. Überprüfung der Ausführungspläne auf Basis der Liefer- und Leistungsbeschreibung, Werkplänen, Details, Berücksichtigung des Bodengutachtens.
  2. Keller-Überprüfung, Prüfung der Außenabdichtung vor dem Verfüllen der Baugrube.
  3. Überprüfen der Rohbau-Arbeiten, des Dachstuhls und der Dacheindeckung.
  4. Prüfung der Roh-Installation von Heizung, Sanitär und Elektro vor Innenputz.
  5. Dämmung und winddichten Anschlüsse der Dampf-Bremse und Einbau der Fenster überprüfen.
  6. Innenputz- und Estrich-Arbeiten überprüfen.
  7. Nach Fertigstellung Überprüfung sämtlicher Innenausbauten vor oder bei der Endabnahme.