Gesetzesänderung spart Steuern

Neue Regeln für Fördergelder gelten ab 2020

In der Förderlandschaft hat sich einiges getan. Es gibt neue Regeln für Fördergelder, die ab 2020 gelten.

Die dazu verabschiedete Gesetzesänderung spart Steuern.

Nicht nur wegen des Klimaschutzpakets, das für Sanierung und Modernisierung von Häusern und Wohnungen erstmals Steuererleichterungen fürs Energiesparen bringt.

Für Klimaschützer gibt es ab 2020 kräftig Fördergeld vom Staat – das sind die wichtigsten Neuerungen, damit Sie sich bei Förderprogrammen und Fristen nicht verzetteln:

Neues Jahr: Neue Regeln für Fördergelder – Gesetzesänderung spart Steuern

  1. Klimaschutzprogramm
    Seit Januar können Eigentümer, die in klimaschonende Ausstattung und Energietechnik investieren, einen Steuerbonus direkt beim Fiskus bekommen. Bis zu 40.000 Euro der Sanierungskosten dürfen Modernisierer im Laufe von drei Jahren absetzen, wenn sie ihre Abschreibungen jeweils mit der Einkommensteuererklärung einreichen. Wer einen zertifizierten Energieberater für die Planung hinzuzieht, bekommt vom Staat einen Teil der Beratungskosten erstattet. Steuerpflichtige müssen die Abschreibung jeweils mit der jährlichen Einkommensteuererklärung beantragen.
  2. Heizung
    Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Hauseigentümer mit einer Austauschprämie für alte Heizungen gefördert werden. Bis zu 45 Prozent der Investitionskosten bekommt, wer seine alte Ölheizung mit einer klimafreundlicheren und effizienteren Anlage ersetzt. „Eigentümer können zum Beispiel auf eine Wärmepumpe umstellen, die die Umgebungswärme nutzbar macht und bis zu 50 Prozent der Betriebskosten spart“, erklärt Isabell Gusinde von der BHW Bausparkasse. Noch 4,8 Millionen mit Öl betriebene Heizungen warten in deutschen Kellern auf den Austausch. Betreiber von älteren Gasheizungen bekommen 40 Prozent, wenn sie modernisieren und erneuerbare Energien zu einem Anteil von mindestens 25 Prozent ergänzen.
  3. Baukindergeld
    Mehr als 170.000 Familien haben die staatliche Förderung für den Erwerb von Wohneigentum bislang beantragt (Stand: Ende November 2019). Der Countdown läuft: Noch bis Ende 2020 können sich Baufamilien und Käufer den Zuschuss sichern – 12.000 Euro pro Kind, verteilt über zehn Jahre. „Spätestens sechs Monate nach dem Einzug (amtliche Meldebestätigung) müssen sie den Antrag für das Baukindergeld gestellt haben“, sagt Gusinde.
  4. Kaminöfen
    Der Gesetzgeber will die Feinstaubbelastung deutlich reduzieren. Kaminöfen, die vor 1994 in Betrieb genommen wurden, entsprechen den Umweltauflagen nicht mehr und müssen daher bis Ende 2020 umgerüstet oder außer Betrieb genommen werden.
  5. KfW-Förderung
    Seit dem 24. Januar sind die Kredit- und Zuschussprogramme der KfW Förderbank deutlich erhöht. Umfassende Energiesparmaßnahmen werden durch Fördergelder unterstützt. Auch für den altersgerechten Umbau steht 2020 mehr Geld bereit: 100 Millionen Euro statt bisher 75 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr wurden die Barrieren in 63.000 Wohneinheiten reduziert, mit einem Fördervolumen von fast 400 Millionen Euro.

BSV Rüdiger Meixner – Das Immobiliengutachter und Bausachverständigen Büro aus Schenklengsfeld

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