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AdobeStock 290692161 scaled - Förderung durch Marktanreizprogramm

Förderung durch Marktanreizprogramm

Förderung durch Marktanreizprogramm

Die Bundesregierung erhöht Förderung durch Marktanreizprogramm. Wer im neuen Jahr eine Pelletsheizung kauft, kann sie sich mit bis zu 45 Prozent durch das Marktanreizprogramm fördert lassen. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) hin.

Marktanreizprogramm stellt auf prozentuale Förderung um

Zum 1. Januar 2020 plant die Bundesregierung deutlich attraktivere Förderkonditionen im BAFA-Teil des Marktanreizprogramms. Das DEPI hat die folgenden Informationen zusammengetragen. Sie gelten vorbehaltlich der zum 30. Dezember angekündigten Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinie:

Calculating household heating costs. Wooden pellets, biomass, effective, environmentally friendly and economical heating, sustainable and renewable energy
small pile of wood pellets with on top of green leaves.
Layer of organic wood pellets in a green forest
  • Der Förderbetrag, der bislang von Leistung der Pelletsheizung abhing, wird auf einen prozentualen Anteil der Investitionskosten umgestellt.
  • Den Zuschuss gibt es im Bestand und für Anlagen mit Brennwerttechnik oder Partikelabscheider im Neubau. Er beträgt 35 Prozent für Holzzentralheizung oder wasserführende Pelletskaminöfen. 45 Prozent bekommt, wer eine alte, nach der Energieeinsparverordnung nicht austauschpflichtige Ölheizung ersetzt.
  • Für Solarwärmeanlagen beträgt der Zuschuss 30 Prozent. Holzzentralheizungen oder wasserführende Pelletskaminöfen, die mit einer förderfähigen Solaranlage kombiniert werden, erhalten 35 Prozent beziehungsweise 45 Prozent beim Austausch einer Ölheizung.
  • Für Hybridanlagen, die aus einer Holzzentralheizung oder einem wasserführenden Pelletskaminofen und einer Gasbrennwertanlage bestehen, liegt der Zuschuss bei 25 Prozent. (Der regenerative Anteil der Hybridanlage muss 30 Prozent betragen.)
  • Das Marktanreizprogramm 2020 fördert höchstens mit 50.000 Euro brutto pro Wohneinheit bei Wohngebäuden und maximal 3,5 Millionen Euro brutto bei Nichtwohngebäuden.
  • Die Investitionssumme umfasst alle mit dem Heizungstausch verbundenen Maßnahmen und Anlagenkomponenten wie Pufferspeicher, Lager- und Transportsysteme.
  • Ab 2020 werden auch Anlagen mit mehr als 100 Kilowatt gefördert.
  • Der KfW-Teil des Förderprogramms für Anlagen größer 100 Kilowatt läuft 2020 weiter. Laut DEPI dürfte die BAFA-Förderung in der Regel finanziell attraktiver sein. Ausnahmen: Mit Holz befeuerte KWK-Anlagen und Neuanlagen größer 100 Kilowatt ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik.
  • Der APEE-Zusatzbonus entfällt im BAFA-Teil, im KfW-Teil wird es ihn 2020 weiterhin geben.

Weitere Informationen des DEPI

Die geplante Steuerförderung in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten für Maßnahmen der energetischen Gebäudemodernisierung im Bestand wird ab 2021 auch für alle seit 2020 installierten und im Marktanreizprogramm förderfähigen Holzfeuerungen für selbstnutzende Gebäudeeigentümer gelten (Stand 19.12.2019). Hinweis vom DEPI: Die Steuerförderung wird für diejenigen Heizungsmodernisierer attraktiver als das Marktanreizprogramm sein, die es versäumt haben, ihren Förderantrag rechtzeitig vor der Auftragsvergabe für die neue Holzfeuerung beim BAFA einzureichen. Weitere Informationen zur neuen Förderung finden Sie beim DEPI.

Welche Förderung gibt es 2019 für Hausbau und Sanierung?

Nachrüstpflichten bei älteren Immobilien

Neue Effizienzklasse für die Heizung

1 Kommentar
  1. Sven Bucher
    Sven Bucher sagte: (Bearbeiten)

    Ich finde es super, dass die steuerliche Neuregelung die energetische Gebäudesanierung ein wenig attraktiver macht. Als Maßnahme des Klimaschutzprogramms 2030 wird dies sicherlich Auswirkungen auf die Bereitwilligkeit von Hausbesitzern ausüben, eine nachhaltige und umweltfreundliche Gebäudesanierung in die Wege zu leiten. Vielen Dank für Ihren Beitrag zur steuerlichen Förderung!

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Klimaschutz

Wasserstoff

Wasserstoff  – Schlüssel zur Energiewende

Bayerns Energieminister Aiwanger begrüßt die Wasserstoffinitiative in Wunsiedel

Dr. Aneta Ufert, stv. Pressesprecherin Tel.: 089 2162-2689 / Pressemitteilung Nummer: 212/19 des Bayerischen Wirtschaftsministeriums

Aiwanger: „Wasserstoff ist ein Schlüssel zur Energiewende“

Die Stadt Wunsiedel, der Energieversorger SWW Wunsiedel GmbH, der oberfränkische Gasanbieter Rießner-Gase GmbH und die Siemens AG unterzeichneten gestern eine Absichtserklärung, Wasserstoff als Energieträger der Zukunft voranzubringen. Die Kooperationspartner vereinbarten ein Elektrolyse-System zur Erzeugung von Wasser- und Sauerstoff zu entwickeln, es in Wunsiedel zu installieren und zu betreiben. Dieses System sei vor allem für verschiedene Anwendungen in den Bereichen Industrie und Mobilität vorgesehen.

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger begrüßt die Kooperation am Standort Wunsiedel: „Wasserstoff ist ein Schlüssel zur Energiewende. Das Auto und der LKW der Zukunft fährt in meinen Augen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle, genauso Zug und Schiff. Das Potenzial von Wasserstoff müssen wir nun heben. Am besten funktioniert das gemeinsam mit der Industrie, den Energieversorgern und den Kommunen. Die Wasserstoffinitiative in Wunsiedel ist dafür ein Paradebespiel. Als bayerischer Wirtschaftsminister will ich die Wasserstoffwirtschaft voranbringen, deshalb bin ich sehr glücklich über dieses Projekt. Wir müssen jetzt endlich in die Realisierung von Projekten kommen, geredet wurde genug. Bayern hat jetzt die einmalige Chance sich an die Spitze der Wasserstoffwirtschaft zu setzen, wenn wir die gesellschaftlichen Kräfte bündeln und die praktische Anwendung vorantreiben, bevor es wieder andere Länder vor uns mit unserer Technik machen.“

Überschüsse bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden durch Elektrolyse in speicherbaren, sogenannten „grünen Wasserstoff“ umgewandelt. In Wunsiedel entsteht so ein Langzeitspeicher. Zur Original Pressemeldung

CO2 freie „INSELLÖSUNG„ für die EIN- ZWEI- & MEHR-FAMILIEN-HÄUSER.

 Motivation für diese Anlagenentwicklung ist eine Gesicherte Durchsetzung einer „CO2 freien Umwelt für ein Lebenswertes DASEIN deren Voraussetzungen wir unbedingt unseren Kindern schaffen u. hinterlassen MÜSSEN. 

Also muss man sich etwas einfallen lassen ,wo auch die nächste GENERATION eine sich daraus ableitende Energielösung erhält, und die vorhandenen PV Module durch eine NEUE Einsatz-Entwicklung durch unsere „INSELLÖSUNG“ einen wesentlichen umwelttechnischen Beitrag zur CO2 Freien Umwelt konkret beitragen.

wez-logo-wasserstoff-enerie-zentrale

WEZ = Wasserstoff-Energie-Zentrale – Mit WEZ in die ökologische CO2 freie Zukunft.

WEZ – die Lösung für autarke Energieversorgung im Wohnhaus

Ich will mehr erfahren!
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Neue Effizienzklasse für die Heizung

Neue Effizienzklasse

  • Neue Effizienzklasse für die Heizung

Neue Effizienzklasse für die Heizung kommt – A+++ ist neu, E bis G entfallen – 

Neue Effizienzklasse für die Heizung

Damit die Hersteller von Heizungen sparsamere Anlagen entwickeln, verschärft die EU die Klassifizierung der Geräte. Im Laufe des Jahres 2019 entfallen daher für neue Heizkessel die niedrigsten Klassen auf dem EU-Label.

Was bedeutet die neue Effizienzklasse für die Heizung für Verbraucher?

Neue Heizkessel tragen ein EU-Label: Es gibt mit einer farbigen Skala an, wie effizient die Anlage ist. Die Anforderungen werden sich im Laufe des Jahres 2019 verschärfen. Ab 26. September wird die neue Effizienzklasse A+++ eingeführt, die Stufen E bis G entfallen.

Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau rät, beim Neukauf eines Heizkessels die Neuerungen jetzt schon zu bedenken und konventionelle Öl- und Gasgeräte mit niedriger Effizienz zu meiden.

Mit der Verschärfung der Effizienzklassen für die Heizung soll der Druck auf die Hersteller erhöht werden, effizientere Heizungsanlagen in den Handel zu bringen und ältere vom Markt zu nehmen, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Bereits 2021 oder 2022 soll die nächste Verschärfung kommen.

Daher können auch nicht mehr alle Heizungen in gute Klassen gelangen. In die besten Kategorien A+++ bis A+ kommen Anlagen, wenn sie regenerative Energien nutzen – also etwa Holzheizungen, effiziente Wärmepumpen und Solarkollektoren als Ergänzung zur herkömmlichen Wärmeerzeugung. Für Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sind die Noten A+++ bis B möglich, erläutert Zukunft Altbau.

Einstufung von Gas- und Ölheizungen

Gas- und Ölheizungen mit Brennwerttechnik werden abgewertet von bisher A+ auf die Klassen A bis B. Allerdings ist eine bessere Einstufung noch möglich, wenn die Anlagen mit Technologien zur Nutzung von erneuerbaren Energien kombiniert werden. Das können eine Solarthermieanlage oder eine Wärmepumpe sein.

Niedertemperaturgeräte, die die im Abgas enthaltene Energie nicht ausnutzen, erreichen nur noch die Effizienzkategorie C. Sie dürfen laut Zukunft Altbau nur noch in bestimmten Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden. Verbraucher werden im Handel bereits keine Geräte der Klasse D mehr finden, aber sie werden zum Beispiel in anderen EU-Ländern noch angeboten.

Für welche Heizungen und Heizgeräte sind die Label verpflichtend?

Nicht alle Geräte aber tragen überhaupt ein EU-Label. Pflicht ist es für neue Heizgeräte und Warmwasserbereiter bis 70 Kilowatt Leistung. Außerdem sind Warmwasserspeicher bis einschließlich 500 Liter Speichervolumen sowie Produktkombinationen etikettiert. Und die nun ausgebaute Klassifizierung gilt für neue Einzelraumheizgeräte bis 50 Kilowatt Leistung, etwa Pelletöfen und andere Holzheizungen.

Allerdings können Verbraucher sich bei der Auswahl eines Heizkessels nur bedingt auf die Informationen des Labels stützen, betonen die Experten. Denn seine Aussagekraft ist begrenzt. Zwar ist das Etikett ähnlich gestaltet wie die Label für Elektrogeräte wie TV oder Waschmaschine. Aber es enthält keine echten Vergleichsangaben zu den Betriebskosten, sondern es werden Informationen zu Anlagen mit unterschiedlich teuren Energieträgern gegenübergestellt, beispielsweise Öl- und Stromheizungen.

Dazu kommt, dass sich der Energieverbrauch einer Heizung immer im Zusammenspiel mit dem Energiestandard des Gebäudes ergibt. Dieser basiert etwa auch darauf, wie gut es gedämmt ist. Und jeder Besitzer reguliert die Raumwärme anders. Daher sollten Hausbesitzer sich immer von einem Fachmann individuell beraten lassen.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa

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Energieautark, Energieeffizient

Energieautark

Modernes Bauen

Energieautark oder doch nur Energieeffizient

Energieautark Bauen durch den Einsatz  moderner  Haustechnik.

Wie und Energie-effizient oder  sogar Energie-autark sind die Häuser?

Wer ein Haus bauen will, wird mit vielen Begriffen modernes Bauen konfrontiert. Was ist ein Effizienzhaus? Ist es besser als ein Nullenergiehaus? Und welche Vorteile bietet ein Plusenergiehaus? Ein Überblick der aktuellen Baustandards in Sachen Energieeffizienz.

Häuser verbrauchen in der Regel Energie. Aber manche können die benötigte Energie durch den Einsatz moderner Bauweisen auch selbst produzieren – teils sogar mehr als der Haushalt selbst verbraucht.  Auf dem Markt kursieren verschiedene Begriffe für solche hocheffizienten Gebäude: Effizienzhaus, Nullenergiehaus, Plusenergiehaus, Passivhaus, energieautarkes Haus. Was steckt dahinter?

Der Begriff Effizienzhaus beschreibt Häuser mit bestimmten Energiestandards. Dabei handelt es sich um eine Kategorisierung der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die dafür Fördermittel und zinsgünstige Kredite vergibt. “Der Mindeststandard, nach dem heute Einfamilienhäuser gebaut werden, ist das KfW-Effizienzhaus”, erklärt Franz Michel vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Ein Effizienzhaus 100 entspricht im Energieverbrauch den Werten, die die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) als Referenzgebäude vorgibt. “Dieser Verbrauch liegt aber weit über dem, was im Neubau heute zulässig ist”, sagt Michel.

Je kleiner die Kennzahl, desto besser ist die Energieeffizienz des Gebäudes also. Das KfW-70-Haus ist energieeffizienter als das Referenzgebäude, weil es 30 Prozent weniger Energie verbraucht. Es ist zugleich der Mindeststandard für Neubauten. Diese müssen gut gedämmt sein, es müssen aber nicht zwingend erneuerbare Energien verwendet werden. Das Heizen etwa mit Gas ist auch erlaubt. “Wer Förderung von der KfW für seinen Neubau möchte, muss aber eine Stufe besser bauen”, sagt Michel.

Das Nullenergiehaus

Das Nullenergiehaus produziert so viel Energie, wie es selbst verbraucht. Möglich ist das zum Beispiel durch eine eigene Photovoltaik- oder Solarthermieanlage. “Entscheidend dabei ist die Jahresbilanz, nicht jeder einzelne Tag”, erklärt Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur (dena). Daher sind Nullenergiehäuser an das Stromnetz angeschlossen, denn sie brauchen darüber hinaus noch Energie in schlechten Zeiten, in denen die Produktion aus der eigenen Photovoltaikanlage nicht ausreicht. Eine gute Dämmung und große, nach Süden ausgerichtete Fensterflächen verbessern die Energiebilanz.

Das Plusenergiehaus

Ein Plusenergiehaus produziert über das Jahr gesehen mehr Energie, als seine Bewohner benötigen. “Entscheidend ist eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle”, erklärt Stolte. Damit lassen sich Wärmeverluste reduzieren. In einem Plusenergiehaus wird der Energiebedarf komplett aus regenerativen Energien gedeckt. Die Wärme wird zum Beispiel mit Wärmepumpen oder Solarthermieanlagen erzeugt, Strom kommt aus Photovoltaikanlagen. “Plusenergiehäuser sind unterschiedlich effizient, es gibt keinen einheitlichen Standard. Energieautark sind sie nicht automatisch”, betont Stolte. Auch diese Gebäude brauchen unter Umständen in schlechten Zeiten noch Energie aus dem Netz.

Das Passivhaus

Das Passivhaus hat mit 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter den niedrigsten Heizwärmebedarf aller Haustypen. “Hier liegt der Fokus auf dem sehr sparsamen Verbrauch”, erläutert Georg Dasch, Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts in Straubing. Passivhäuser nutzen nicht die klassische Heizung, sondern passive Wärmequellen wie die Sonneneinstrahlung und die Körperwärme von Personen. Bei höherem Energiebedarf in der kalten Jahreszeit müssen auch Passivhäuser zusätzliche Energie von außen beziehen.

Das energieautarke Haus

“Energieautark ist ein Haus, wenn es wirklich mit der Energie auskommt, die es selbst erzeugt, und zwar an jedem Tag des Jahres”, erklärt Dasch. Der Ansatz ist anders als bei Null- oder Plusenergiehäusern: Diese Häuser haben zwar auf dem Papier eine gute Bilanz, aber sie verbrauchen unter Umständen selbst viel Energie. Wenn sie im Sommer eine reichliche Ausbeute an Solarenergie haben, kann der Verbrauch im Winter ruhig höher ausfallen. Unterm Strich bleibt immer noch ein Plus. Beim energieautarken Haus hingegen liegt der Fokus auf einem geringen Verbrauch und einer effizienten Energieerzeugung, so dass möglichst keine oder nur wenig Energie von außen bezogen werden muss. Kernstück dabei ist die Verknüpfung von Solarthermie und Photovoltaik.

Die vollständige Unabhängigkeit von externen Energiequellen ist aber nicht für jeden Bauherren machbar. Oft geben die Lage der Immobilie, Dachneigung und Sonneneinstrahlung das einfach nicht her. “Aber der Ansatz, einen höheren Autarkiegrad zu erreichen, ist sinnvoller als nur eine ausgeglichene Jahresbilanz anzustreben”, findet Experte Dasch. “Die meisten heute gebauten Plusenergiehäuser haben eine Autarkiequote von 15 bis 20 Prozent. Da ist noch viel Luft nach oben.”

Fazit

Es empfiehlt sich, schon bei der Planung des neuen Hauses möglichst einen hohen Energieeffizienz-Standard anzupeilen. “Dabei ist es wichtig, einen Energieberater hinzuzuziehen, der ein individuelles Konzept für das Gebäude erarbeitet”, rät dena-Experte Stolte. Ein energieeffizientes Haus ist eine Kombination von verschiedenen Komponenten wie der gut gedämmten Gebäudehülle, einer modernen Anlagentechnik und der Erzeugung erneuerbarer Energien. “Je besser die einzelnen Stellschrauben auf das jeweilige Gebäude und das Nutzerverhalten der Bewohner zugeschnitten werden, desto sparsamer ist es”, so Stolte.

Quelle: n-tv.de, Katja Fischer, dpa

1 Kommentar
  1. Franziska Geier
    Franziska Geier sagte: (Bearbeiten)

    Das energieautarke Haus. Ein Haus, das komplett ohne externe Energieversorgung auskommt und dementsprechend nicht einmal einen Strom- oder beispielsweise Gasanschluss aufweist. Selbst der Strom fur Waschmaschine, TV und Elektroauto wird vom Haus selbst produziert. Daneben gibt es weitere Konzepte, die teilweise auch nur von einem einzigen Anbieter umgesetzt werden. Interessenten sollten sich solche Konzepte genau anschauen. Hinter schicken Namen verbergen sich teilweise Standardlosungen, die sich nur durch die Art der Dammung oder die Dicke der Wand von anderen Konzepten unterscheiden. Solche Konzepte sind zwar nicht schlechter, aber auch nicht besser als andere Konzepte – moglicherweise aber teurer.

    Antworten

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Sanierung

Sanierung, was kostet eine Sanierung

  • Sanierung

Was kostet eine Sanierung? – Wie Eigentümer planen können

Alte Heizungen, schlechte Wärmedämmung, unmoderne Bäder und Küchen stören irgendwann nicht nur die Bewohner. Sie mindern auch den Wert der Immobilien. Höchste Zeit für die Sanierung beziehungsweise die Renovierung.

Auch das schönste Haus kommt irgendwann einmal in die Jahre. Für Eigentümer stellt sich dann die Frage: Wie teuer darf die Renvoierung werden? “Für die meisten Bauherren steht die energetische Sanierung an erster Stelle”, beobachtet Katrin Voigtländer-Kirstädter vom Verband Privater Bauherren. Dabei wird meist zuerst die Heizung saniert, danach stehen neue Fenster auf dem Programm oder das Dach wird ausgebaut oder gedämmt und die Fassade renoviert. Oftmals ist in diesem Zusammenhang ein Wärmedämmverbundsystem verpflichtend.

Wie teuer das wird, hängt von Größe und Zustand des Gebäudes ab, aber auch von den verwendeten Materialien. “Allein die Preise für ein Wärmedämmverbundsystem liegen bei 90 bis 150 Euro je Quadratmeter Fassadenfläche, abhängig vom Fabrikat, der Gebäudestruktur und Dicke der notwendigen Wärmedämmung”, so die Expertin.

Ab 60 Euro pro Quadratmeter

Ein weiteres Beispiel sind Küchen- oder Badsanierungen. Hier kostet das Verlegen der Fliesen durch eine Fachfirma ab 60 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommt der Preis für die Fliesen selbst. Entscheidend ist bei Badsanierungen oft die Ausstattung der Sanitärgegenstände. “Um ein gebrauchtes Haus auf den aktuellen Standard zu bringen, muss man mindestens 1500 bis 2000 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche netto rechnen”, erklärt Katrin Voigtländer-Kirstädter.

Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, rät sie, vor Beginn der Arbeiten ein Konzept zu erstellen. Einige Arbeiten müssen in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden. So werden zum Beispiel erst die neuen Fenster eingebaut und dann die Wärmedämmung angebracht, damit die Dämmung fachgerecht angeschlossen werden kann. “Es drohen sonst Doppelarbeiten, die natürlich auch doppelt kosten.”

“Hausbesitzer sollten zunächst mit ihrer Bank die Finanzierung klären und dann die Arbeiten planen”, empfiehlt Voigtländer-Kirstädter. “Dann können sie realistisch kalkulieren.” Je detaillierter und strukturierter geplant wird, desto preiswerter kann es werden.

Zur Finanzierung einer Modernisierung bieten Geldinstitute verschiedene Möglichkeiten. “Grundsätzlich wird zwischen einem Immobilienkredit und einem allgemeinen Verbraucherkredit unterschieden”, erklärt Anne van Dülmen vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin.

Bei einem Immobilienkredit wird zur Sicherung der Kreditforderung im Grundbuch ein sogenanntes Grundpfandrecht in Höhe der Darlehenssumme eingetragen, meistens eine Grundschuld. Dadurch bieten solche Kredite in der Regel günstigere Zinssätze als allgemeine Verbraucherkredite. “Sie eignen sich daher vor allem für alle größeren und längerfristigen Finanzierungen rund um das Eigenheim.”

Kreditsumme noch einmal aufstocken

Bauherren, deren Immobilienkredit für ihr Haus noch läuft, müssen nicht unbedingt einen weiteren Kredit aufnehmen. “Wenn das Haus mit einer Grundschuld belastet und der darüber abgesicherte Kredit teilweise bereits getilgt ist, lässt sich vielleicht die Kreditsumme noch einmal aufstocken oder eine günstige Zweit- oder Anschlussfinanzierung vereinbaren”, sagt van Dülmen.

Ein weiteres Instrument zur Finanzierung von Renovierungsprojekten ist der Bausparvertrag. Dabei erwirbt der Bausparer nach einer Ansparphase mit regelmäßigen Sparraten einen Anspruch auf die Gewährung eines Bauspardarlehens zu einem vereinbarten Zinssatz. Der Vertrag wird über eine bestimmte Bausparsumme abgeschlossen. Ist das Mindestsparguthaben erreicht, erhält der Bausparer mit der Zuteilung des Vertrages das angesparte Bausparguthaben sowie das Darlehen.

Welche Finanzierung geeignet ist, hängt von der Größe des jeweiligen Projekts ab. Bevor Eigentümer zur Bank gehen, sollten sie sich Gedanken darüber machen, wie hoch genau der Kreditbedarf ist. “Und natürlich berücksichtigen die Banken bei jeder Kreditvergabe neben Sicherheiten wie die zu renovierende Immobilie weitere Aspekte, wie etwa die persönliche Bonität des Kunden”, erläutert van Dülmen.

Bauherren sollten ein Renovierungsprojekt nicht angehen, ohne eventuelle Fördermöglichkeiten zu prüfen. Anträge zur Förderung werden meist über die Bank abgewickelt. “Für Modernisierungen wie Erweiterung der Wohnfläche, Sanitärbereiche oder Heizung gibt es bei der KfW gute Programme”, betont Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. Auf der Webseite der Förderbank KfW sind für Privatpersonen mit Bestandsimmobilie alle Programme aufgelistet.

Viele Programme lassen sich mit anderen kombinieren. Allerdings sind bei Förderprogrammen von der KfW oft Besonderheiten zu beachten. Beispielsweise müssen einige Anträge durch Energieberater begleitet werden. Und die meisten Förderungen müssen vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. “Also niemals vorzeitig mit der Beauftragung beginnen, erst muss die Finanzierung stehen.”

Welche Förderung gibt es 2019 für Hausbau und Sanierung?

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Steuerliche Förderung der Gebäudesanierung

Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung

  • Steuerliche Förderung der Gebäudesanierung

Steuerliche Förderung der Gebäudesanierung kommt

Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung beginnt im kommenden Jahr. Das hat jetzt das Bundeskabinett beschlossen. Das Handwerk ist erleichtert, dass die Förderung nun endlich auf den Weg gebracht wird.

Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung beginnt im kommenden Jahr. Das hat jetzt das Bundeskabinett beschlossen. Das Handwerk ist erleichtert, dass die Förderung nun endlich auf den Weg gebracht wird.

Das Kabinett hat den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Gesetzesentwurf zur Einführung einer steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen gebilligt.Die Maßnahme ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030. Die steuerliche Förderung soll die bestehenden Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums ergänzen.

“Das ist ein guter Tag für den Klimaschutz im Gebäudesektor”, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). “Steuerliche Anreize sind im Gebäudebestand ein zentrales Instrument und gut sowohl für den Klimaschutz wie auch für das Handwerk und Arbeitsplätze vor Ort.”

Steuerlicher Abzug von bis zu 20 Prozent

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Heizen mit erneuerbaren Energien steuerlich gefördert werden. Dies sind etwa ein Heizungstausch, der Einbau neuer Fenster oder die Dämmung von Dächern und Außenwänden. Die Kosten solcher Maßnahmen sollen künftig mit bis zu 20 Prozent über einen Zeitraum von drei Jahren steuerlich in Abzug gebracht werden.

Eine progressionsunabhängige Ausgestaltung soll gewährleisten, dass Gebäudebesitzer aller Einkommensklassen von der steuerlichen Förderung profitieren. Voraussetzung ist lediglich, dass es sich bei dem geförderten Gebäude um selbstgenutztes Wohneigentum handelt. Das Gesetz soll bereits für das Steuerjahr 2020 wirksam werden, die Ausgaben für Sanierungsmaßnahmen könnten also erstmalig mit der Steuererklärung im Jahr 2021 geltend gemacht werden.

Weitere Vorteile für Sanierungswillige

Sanierungswillige haben zukünftig die Wahl: Entweder sie schreiben Einzelmaßnahmen steuerlich ab, oder sie beantragen Investitionszuschüsse über die etablierten Programme wie das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das Marktanreizprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien und das Heizungsoptimierungsprogramm. In diesen Programmen sieht das Klimaschutzprogramm weitere Vorteile für Sanierungswillige vor: Investitions- und Tilgungszuschüsse für Einzelmaßnahmen und Komplettsanierungen auf Effizienzhaus-Niveau sollen zukünftig um zehn Prozentpunkte steigen.

“Mit dem Beschluss bringt das Bundeskabinett eines der wichtigsten Förderinstrumente im Gebäudesektor endlich auf den Weg und stößt damit eine bedeutende Maßnahme des kürzlich beschlossenen Klimaschutzprogramms 2030 an”, kommentiert Hans Peter Wollseifer. Als nunmehr zweite Säule biete die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen eine echte Alternative zu den bestehenden Kredit- und Zuschussprogrammen, so der Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks.

Größtmögliche Freiheit für Gebäudeeigentümer

Gebäudeeigentümer hätten nun die größtmögliche Freiheit, das Förderinstrument zu wählen, das für sie am besten geeignet ist. Die Ausgestaltung als progressionsunabhängiger Steuerabzug von 20 Prozent der Aufwendungen je Einzelmaßnahme und bis zu 40.000 Euro pro Objekt sei ein wichtiger Anreiz für Eigentümer aller Einkommensgruppen, die notwendigen energetischen Sanierungen in den kommenden Jahren vorzunehmen.

“Die geplante Laufzeit von zehn Jahren entspricht unserer Forderung, Förderinstrumente langfristig auszurichten. Damit können sich unsere Betriebe auf die voraussichtlich steigende Nachfrage nach energetischen Sanierungen sukzessive einstellen und entsprechende Kapazitäten aufbauen”, erklärt der Handwerkspräsident. Zur langfristigen Planungssicherheit müsse die Bundesregierung darauf achten, dass alle beihilferechtlichen EU-Vorgaben eingehalten werden. Er fordert Bund und Länder auf, sich nun zügig abstimmen, damit die steuerliche Sanierungsförderung zum Jahresanfang 2020 beginnen kann.

Text: Rainer Fröhlich / handwerksblatt.de

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1 Kommentar
  1. Sven Bucher
    Sven Bucher sagte:

    Ich finde es super, dass die steuerliche Neuregelung die energetische Gebäudesanierung ein wenig attraktiver macht. Als Maßnahme des Klimaschutzprogramms 2030 wird dies sicherlich Auswirkungen auf die Bereitwilligkeit von Hausbesitzern ausüben, eine nachhaltige und umweltfreundliche Gebäudesanierung in die Wege zu leiten. Vielen Dank für Ihren Beitrag zur steuerlichen Förderung!

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Günstig

Günstig, aber wertig

Günstig, aber wertig – Wie man beim Hausbau Kosten spart

Der Hausbau ist ein Traum vieler Menschen, aber ein wahnsinnig teurer. So mancher verspürt existenzielle Ängste beim Abschluss der hohen Kredite. Günstig, aber wertig, wo lässt sich bei Materialien, Grundriss und Lage sparen, ohne dass man dabei künftig vielleicht doch draufzahlt?

Der Bau eines Hauses ist für die meisten Menschen die größte Investition in ihrem Leben. Oft wird das Gebäude am Ende viel teurer als ursprünglich gedacht. Dabei lassen sich die Kosten nach dem Grundsatz günstig. aber wertig ,reduzieren, ohne Qualität und Komfort zu verringern.

Schimmel Schäden

Kellerentlüftung gegen Feuchtigkeit und Schimmel

Schimmel in Wohnräumen – Das schwarze Übel!
Woher kommt der Schimmel in der Wohnung?

Eine üble Entdeckung beim Putzen – Schimmel in Wohnräumen. An der Wand hinter dem großen Schrank hat sich eine großer Schimmelfleck gebildet. Im vergangen Herbst war davon noch nichts zu sehen. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Schimmelpilze entstehen oftmals im Winter.

Feuchte Wände häufigste Ursache Bauschäden

Feuchte Wände

  • Feuchte Wände häufigste Ursache Bauschäden

Ökologischer Dämm- und Entfeuchtungsputz

Der natürliche Schutz vor feuchten Wänden und Schimmel

Feuchte Wände sind die häufigste Ursache für Bauschäden. Die Bauschäden zeichnen sich ab durch: dunkle, feuchte Flecken, Salzausblühungen, abplatzende Putzschichten, Schimmel im Innenraum, steigende Heizkosten. Nicht nur im Altbau, sondern immer häufiger auch im Neubau.

Der biologische Isolier- und Entfeuchtungsputz Biotherm sorgt für trockene Mauern, wirkt wärmedämmend und ist nicht brennbar. Der Putz wirkt gleichzeitig als natürlicher Schutz vor feuchten Wänden und Schimmel. Wasser kann ungehindert nach außen abtrocknen. Ausblüh- und rissfördernde Schadsalze sind gar nicht erst enthalten.

Feuchte Wände, die häufigste Ursache für Bauschäden, können damit wirksam verhindert werden.

„Der Putz wirkt wie ein komplettes Wärme-Dämm-Verbundsystem”, so Thomas Bühler vom Schweizer Naturbaustoff-Hersteller Haga.

Der enorm poröse Dämm- und Entfeuchtungsputz eignet sich zum Verputzen von Außen- und Innenwänden sowie Kellern. Schon eine Putzstärke von drei Zentimetern verbessert den Wärmedurchgangskoeffizienten um bis zu 40 Prozent. Innenräume werden schneller warm, auch die Wand selbst fühlt sich nicht kalt an.

Ab einer Stärke von sechs Zentimetern kann der Putz feuchte Wände dauerhaft trocken halten. Deswegen ist er auch in Kellern von Neubauten sinnvoll. Dank des diffusionsoffenen Putzes riechen neue Kellerräume erst gar nicht muffig – selbst wenn im Sommer die warme, feuchte Luft von draußen an den kühlen Kellerwänden kondensiert. Die bau-physikalischen Werte im Hinblick auf Feuchtigkeitsregulierung und Dämmfähigkeit sprechen für sich: Die Wärmeleitzahl beträgt 0,060 W/(m·K), der Wasserdampf-Diffusionswiderstand µ etwa 8. Eine mit Haga Biotherm verputzte Wand weist einen Wasseraufnahmekoeffizient w ≤ 2 kg/(m2·h0,5) auf und kann damit als wasserhemmend eingestuft werden.

Die Trockenmischung wird wie konventioneller Verputz per Hand oder Putzmaschine verarbeitet. Der Mörtel haftet selbst auf unebenen Untergründen. Zur Oberflächengestaltung sind rein biologische Naturkalk-Beschichtungen in vielen Farben und Strukturen möglich.

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Wenn Bauschäden die Finanzierung belasten

Wenn Bauschäden die Finanzierung belasten

  • Wenn Bauschäden die Finanzierung belasten

Wenn Bauschäden die Finanzierung belasten:

Unbedingt Puffer in der Baufinanzierung einplanen

Bauschäden am Traumhaus belasten die Finanzierung und sind der Alptraum eines jeden Häuslebauers. Der Umzug kommt später, das Geld wird knapp. Ein finanzielles Polster in der Baufinanzierung und unabhängige Baubegleitung federn einiges ab.

Das eigene Haus ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Pannen bei diesem Projekt rauben nicht nur den letzten Nerv, sondern kommen angehende Wohneigentümer auch teuer zu stehen. Bauschäden verursachen im Schnitt rund 84.000 Euro Kosten, das sind rund 55.000 Euro mehr als vor gut zehn Jahren, wie aus dem im Auftrag des Bauherren-Schutzbunds (BSB) erstellten Bauschadenbericht hervorgeht. Bauherren und Käufer können vorbeugen. Ein finanzielles Polster in der Baufinanzierung und unabhängige Baubegleitung federn einiges ab.

Zeitverzug und Ausgaben für die Schadensbeseitigung gehören nach Auskunft von BSB-Geschäftsführer Florian Becker zu den größten Belastungen des Baubudgets. Beides schlägt direkt auf die Baufinanzierung durch. “Verzögerter Umzug, weiterlaufende Miete, zahlen von Bereitstellungszinsen an die Bank, weil sich Abnahme und Schlussrechnung nach hinten schieben”, listet Becker Posten auf, die die ursprüngliche Kalkulation über den Haufen werfen. Ein finanzielles Polster in der Baufinanzierung und unabhängige Baubegleitung federn einiges ab.

Wenn am Bau etwas schief geht, geht es schnell um 50.000 Euro

Hinzu kommt, dass zukünftige Eigentümer Schäden oftmals zunächst auf eigene Kosten beheben lassen wollen, um einen teuren Baustillstand zu vermeiden. Die Ausgaben für zusätzliche Handwerker und Material können sie sich im besten Fall zwar hinterher von der ursprünglichen Baufirma zurückholen. Aber das Geld, um einen anderen Handwerker zu beauftragen, muss man erst einmal haben.

Abgesehen davon müssten rechtliche Voraussetzungen beachtet werden. Auch das Honorar für einen Anwalt streckt der angehende Eigenheimbesitzer erst einmal vor. Rechtsschutzversicherungen greifen oft nicht. “Nahezu alle schließen Baustreitigkeiten aus oder decken einen extrem niedrigen Streitwert ab”, erklärt Becker. “Am Bau geht es aber schnell um 50.000 Euro.”

Der Bauschadenbericht preist in diese Summen über die eigentlichen Fehler hinaus unter anderem Aufwendungen zu deren Behebung sowie Anwalts- und Gerichtskosten und steigende Baupreise ein.

Der Analyse zufolge ist ein Teil der Bauherren gleich mit verschiedenen Schäden konfrontiert: Probleme mit Dächern, Decken, Fußböden und Wänden gehören zu den anfälligen Gewerken, Feuchtigkeit belegt ebenfalls einen vorderen Platz.

Wenn Bauschäden die Finanzierung belasten ist man gut beraten in der Baufinanzierung einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben einzuplanen

Schlecht für Bauherren: Das Beheben gerade solcher Schäden ist meistens richtig teuer. Holzbretter auf dem feuchten Dachboden zu ersetzen, schlägt schnell mit 20.000 Euro zu Buche.

Damit die Finanzierung trotzdem standhält, empfiehlt Stephan Scharfenorth vom Online-Portal Baufi24.de, von Anfang an einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben einzuplanen. In Verhandlungen mit dem Kreditgeber könnten außerdem Konditionen besprochen werden, die die Hausbank für eine eventuelle Nachfinanzierung aufrufen würde.

Der BSB konkretisiert Puffer in Zahlen: zwei bis drei Monate Zeit über den festgeklopften Fertigstellungstermin hinaus einkalkulieren und fürs Erste mindestens 5000 Euro in der Hinterhand haben, um im Fall des Falles ohne weitere Kreditspritze von der Bank handlungsfähig zu bleiben. Finanzieller Spielraum verbessert im Schadensfall die Verhandlungsposition gegenüber dem Bauunternehmen. Ansonsten müssten Häuslebauer womöglich Zugeständnisse machen, “die man ohne Druck nicht machen würde”, meint BSB-Geschäftsführer Becker.

Zu den Tipps von Scharfenorth gehört außerdem, sich einen unabhängigen Baubetreuer an die Seite zu holen. Dieser vertritt die Interessen des Bauherrn gegenüber den ausführenden Firmen und klopft ihnen bei Bedarf auf die Finger. Die Fachleute sollten bereits in der Planungsphase mit von der Partie sein, um Fehler vermeiden, erkennen und ausbügeln zu können, bevor diese sich zur großen Projektbelastung auswachsen.

Baubegleiter kann sinnvoll sein

Gerade bei Bauträger-Vorhaben sei frühzeitige Begleitung sinnvoll, meint Andrea Blömer, Bausachverständige aus Iserlohn in Nordrhein-Westfalen. “Die Ausführungsplanung wird selten vorgelegt”, berichtet sie aus ihrer Erfahrung als Baubegleiterin für den Verband Privater Bauherren (VPB). Doch genau da kann der Teufel im Detail stecken, etwa bei Wand-, Tür- und Fensteranschlüssen. Ein Bauleiter, der draußen direkt korrigierend eingreifen könnte, ist selten ständig präsent. “Er betreut viele Projekte”, sagt Blömer. Außerdem arbeitet der Fachmann im Auftrag der Firma oder des Bauträgers.

Baubegleiter gucken sich auf Wunsch nicht nur Vertrag und Planung an, sondern gehen auch auf die Baustelle. Die Zahl der Kontrollbesuche wird mit dem Bauherren abgesprochen. Mängel werden protokolliert sowie Empfehlungen zur Fehlerbeseitigung gemacht und Fristen vorgeschlagen, bis wann die Korrekturen zu erledigen sind. Mit den Unterlagen in der Hand kann der Bauherr die ausführende Firma auffordern, Abhilfe zu schaffen. Im Streitfall diene das Protokoll als Beweis, “dass der Bauherr sich gemeldet hat”, ergänzt Blömer.

Zu finden sind die Experten unter anderem über die Kammern, über Verbände und das Internet. Sie arbeiten auf Honorarbasis. Den Aufwand für ein Einfamilienhaus ohne Keller schätzt der BSB auf etwa 3000 Euro. Das ist weniger, als das Traumhaus ganz oder teilweise in den Sand zu setzen.

Welche Förderung gibt es 2019 für Hausbau und Sanierung?

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