Der Baumangel ist der häufig für den Sachmangel bei Bauverträgen verwendete Begriff.

Bei BGB-Verträgen ist das Bauwerk frei von Sachmängeln, wenn es die vereinbarte Beschaffenheit hat (§ 633 Abs. 2 S. 1 BGB), die üblicherweise in einer Leistungsbeschreibung und in Plänen enthalten ist.

Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist das Werk frei von Sachmängeln,

wenn es sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte, sonst
für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Besteller/Auftraggeber nach der Art des Werkes erwarten kann (§ 633 Abs. 2 S. 2 BGB).
Seit der am 1. Januar 2002 in Kraft getretenen Schuldrechtsreform ist die Definition des Baumangels bzw. des Sachmangels inhaltlich die gleiche wie die des (ebenfalls neu definierten) Sachmangels bei Kaufverträgen. Die früher verwendeten Begriffe der Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch und der zugesicherten Eigenschaft gibt es seitdem nicht mehr. Insbesondere die zugesicherte Eigenschaft mit ihren besonderen Rechtsfolgen ist ersatzlos weggefallen.

Bei VOB-Verträgen muss das Bauwerk außerdem auch den anerkannten Regeln der Technik entsprechen (§ 13 Nr. 1 S. 2 VOB/B).

Nachdem die Definition primär auf die vereinbarte Beschaffenheit abstellt, können kaum lösbare Probleme auftreten, wenn die Vereinbarung in sich widersprüchlich oder fehlerhaft ist, wenn z. B. die Leistungsbeschreibung nicht mit den Plänen übereinstimmt oder diese Vertragsbestandteile in sich widersprüchlich sind, wenn die Leistungsbeschreibung oder die Pläne Details vorsehen, die eigentlich von keiner Partei gewollt und objektiv als fehlerhaft angesehen werden oder wenn Leistungsbeschreibung und Pläne nicht mit den anerkannten Regeln der Technik übereinstimmen.

Maßgeblicher Zeitpunkt
Maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen eines Baumangels ist der Zeitpunkt der Abnahme (§ 633 Abs. 1 BGB, § 13 Nr. 1 S. 1 VOB/B), die auch den Gefahrübergang auslöst (§ 644 Abs. 1 BGB). Das Bauwerk muss also zu diesem Zeitpunkt mangelfrei sein.

Mängel, die nach der Abnahme während der Gewährleistungszeit (heute präziser: Verjährungsfrist für Mängelansprüche) auftreten, gehen in der Regel auf eine mangelhafte bzw. vertragswidrige Ausführung zurück, so dass der Baumangel bereits im Zeitpunkt der Abnahme vorhanden, wenn auch noch nicht äußerlich sichtbar war. Der Defekt kann aber auch durch spätere Ereignisse verursacht worden sein und ist dann kein Baumangel bzw. Sachmangel. Im Einzelfall kann dies schwierig zu unterscheiden sein, z. B. kann der Sturmschaden am Dach allein durch orkanartige Sturmböen verursacht worden sein, er kann aber auch darauf zurückzuführen sein, dass die Befestigung der Dachziegel unsachgemäß und somit mangelhaft war.

Bei Baumängeln, die schon vor der Abnahme auftreten, kann der Auftraggeber verlangen, dass die mangelhafte Leistung durch eine mangelfreie Leistung ersetzt wird (§ 4 Abs. 7 VOB/B).

Beiträge

Mit baubegleitenden Qualitätskontrollen sicher ins Eigenheim

Wer mit dem Bau eines Hauses die wohl größte private Investition seines Lebens in Angriff nimmt, erwartet zu Recht hohe Qualität für sein gutes Geld. Doch Mängel sind bei der Errichtung eines Eigenheims keine seltene Ausnahme, sondern eher die Regel. Nach Statistiken des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) wurden im Schnitt 29 Baumängel pro Bauvorhaben festgestellt.

Aus Angst vor Baumängeln auf den Hausbau zu verzichten, muss man nicht!

Durch die Beauftragung von Immobilien- und Baugutachter mit baubegleitenden Qualitätskontrollen sicher ins Eigenheim

Die Höhe der Kosten für die Mangelbeseitigung hängt wesentlich davon ab, wie frühzeitig die Baumängel erkannt werden. Eine aktuelle Studie zur Bauqualität beim Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern, durch das Institut für Bauforschung e.V. (IFB), legt dazu Vergleichszahlen vor.

Rechtzeitige Beseitigung von Baumängeln durch baubegleitende Qualitätskontrolle

Beispiele aus der Studie des Institut für Bauforschung e.V. (IFB) zeigen auf, dass die Rechtzeitige Beseitigung von Baumängeln durch baubegleitende Qualitätskontrolle in den meisten Fällen weitaus kostengünstiger ist. Die Schäden nachträglich zu beseitigen ist vergleichsweise sehr viel teurer. So schlugen etwa die Beseitigungskosten für falsche Verbindungen in der Dachkonstruktion mit durchschnittlich 6.000 Euro zu Buche. Jedoch konnten dadurch Kosten für Bauschäden in Höhe von 40.000 Euro vermieden werden. Eine fehlerhafte Dampfbremse wurde für 1.400 Euro nachgerüstet. Die möglichen Folgekosten bei einer Reklamation nach Bauabschluss hätten sich auf bis zu 31.000 Euro summiert.

Baubegleitende Qualitätskontrollen
Rohbau eines neuen Wohnhauses für eine Familie

Sicher durch den Bauablauf mit baubegleitenden Qualitätskontrollen

Steigende Ansprüche an energieeffizientes Bauen erhöhen auch die Anforderungen an die Qualität. Die Investition in eine Baubegleitende Qualitätskontrolle während des gesamten Bauablaufs eine gute Versicherung gegen Mängel und daraus resultierende hohe Folgekosten.

Bausachverständige Immobilien- und Baugutachter können im Rahmen der baubegleitenden Qualitätskontrolle Fehler am Bau erkennen. Für den Laien sind diese Fehler nicht sichtbar. Der Bauherr bekommt dadurch die Chance frühzeitig zu intervenieren und Nachbesserungen zu verlangen. Das erspart neben Kosten auch vermeidbaren Ärger oder gerichtliche Streitigkeiten.

Schimmel in Wohnräumen – Das schwarze Übel!
Woher kommt der Schimmel in der Wohnung?

Eine üble Entdeckung beim Putzen – Schimmel in Wohnräumen. An der Wand hinter dem großen Schrank hat sich eine großer Schimmelfleck gebildet. Im vergangen Herbst war davon noch nichts zu sehen. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Schimmelpilze entstehen oftmals im Winter.

Ökologischer Dämm- und Entfeuchtungsputz
Der natürliche Schutz vor feuchten Wänden und Schimmel

Feuchte Wände sind die häufigste Ursache für Bauschäden. Die Bauschäden zeichnen sich ab durch: dunkle, feuchte Flecken, Salzausblühungen, abplatzende Putzschichten, Schimmel im Innenraum, steigende Heizkosten. Nicht nur im Altbau, sondern immer häufiger auch im Neubau. Der biologische Isolier- und Entfeuchtungsputz Biotherm sorgt für trockene Mauern

Bauschäden am Traumhaus belasten die Finanzierung und sind der Alptraum eines jeden Häuslebauers. Der Umzug kommt später, das Geld wird knapp. Ein finanzielles Polster in der Baufinanzierung und unabhängige Baubegleitung federn einiges ab.

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Ob Neubau, Umbau oder Sanierung, oft wird das Projekt zur Kostenfalle Hausbau und Bauherren zahlen drauf!
Selten läuft beim Hausbau alles glatt. Viele Kostenfallen zeichnen sich bereits im Bauvertrag ab. Dagegen kann man sich aber schützen.
Bausachverständige Begleitung – wichtig von Anfang an!
Wohl kaum ein Haus wird gebaut, umgebaut oder saniert, ohne dass irgendwelche Mängel auftreten.
Aber der private Häuslebauer, der sich nicht auskennt, der bemerkt oft erst bei der Schlüsselübergabe, dass etwas nicht stimmt. Sehr oft aber auch erst sehr viel später. In machen Fällen sind die Gewährleistungsfristen dann schon abgelaufen.

Durch Baubegleitende Qualitätskontrolle werden frühzeitig Fehler und Mängel in der Bauausführung erkannt.
Diese werden dokumentiert und dienen der Beweissicherung.
Dadurch können die am Bau beteiligten Fachplaner, Fachbauleiter und ausführende Unternehmen umgehend über die fehlerhafte/mangelhafte Ausführungen informiert und zur Nachbesserung aufgefordert werden.
Das erspart Ihnen als Bauherrn Kosten und Ärger für ansonsten oft erst nach Ablauf der Gewährleistungsfristen erkennbare Mängel und die danach teure Sanierung der Mängel.